BdWi - Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

»Wissenschaft ist also ein prinzipielles Gegen-den-Strom-Schwimmen.«

Klaus Holzkamp

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Informationen für AutorInnen

Rechtschreibung

Texte im BdWi-Verlag erscheinen nach den Regeln der neuen Rechtschreibung. Dabei soll die jeweilige Hauptform der Schreibweise benutzt werden. Nur in Ausnahmefällen kann auf die Nebenform zurückgegriffen werden. Darauf soll für den/die KorrekturleserIn im Text mit eckigen Klammern [ ] hingewiesen werden.

Geschlechtsadäquate Schreibweise

Der BdWi-Verlag ist um geschlechtsadäquate Schreibweise bemüht und bittet auch seine AutorInnen, eine solche zu pflegen. Die Art der Schreibweise ist dabei prinzipiell in das Ermessen der AutorInnen gestellt.
Beispiele: "StudentInnen", "Studierende", "Studenten und Studentinnen". Die Form "Student/inn/en" sollte allerdings nach Möglichkeit vermieden werden.

Zahlen

Zahlen bis einschließlich zwölf werden ausgeschrieben, vor Einheiten wie Euro, Prozent oder Meter jedoch auf jeden Fall Ziffern verwendet. Bei mehrstelligen Ziffern wird mit Punkten gegliedert (z. B. 30.000).

Gedankenstriche und Bindestriche

Es wird zwischen Bindestrich und Gedankenstrich unterschieden. Der Bindestrich, der die gleiche Länge wie ein Trennstrich hat, befindet sich auf der Tastatur neben der rechten Shift-Taste. Der Bindestrich wird ohne Wortzwischenräume gesetzt.
Beispiel: Müller-Doohm, -10° C, EU-Parlament Den Gedankenstrich kann man über die Tastatur aufrufen, indem man "Alt" gedrückt lässt und "0150" auf dem Zahlenblock rechts eingibt. Der Gedankenstrich wird für Parenthesen, Aufzählungen sowie dann, wenn ein waagrechter Strich für "bis" steht, verwendet.
Beispiele: S. 30-32, 1990-1991 (Ohne Leerzeichen) Die Debatte über Bildungsgerechtigkeit wird - ohne dass dies immer dazu gesagt wird - unter einer bestimmten Prämisse geführt. (Mit Leerzeichen)

Apostrophe

Der Apostroph (’) wird mit Alt + 0146 (auf dem Ziffernblock) eingegeben.
Beispiele: Wie geht’s, Marx’ Werke

Fußnoten

Fußnoten sollten hinter dem Satzzeichen stehen, wenn der ganze Satz oder Satzteil betroffen ist. Bei Begriffen sollte die Fußnote direkt hinter dem betreffenden Begriff stehen.
Beispiele: Hochschulpolitische Fragen wurden intensiv behandelt.1
Was in der Debatte über die Arbeiterbewegung gesagt wurde,² ist unzureichend.
Der Postfordismus² spielt hier eine zentrale Rolle.

Hervorhebungen

Hervorhebungen im Text werden kursiv ausgezeichnet und nicht in Fettdruck oder Versalien, auch nicht durch Sperrungen oder Unterstreichungen. Auch die Titel von Büchern oder Zeitschriften und fremdsprachliche Begriffe werden kursiviert.

Zuschreibungen

können durch einfache Anführungszeichen › ‹ markiert werden. Diese werden mit Alt + 0155 › Alt + 0139 ‹ auf der Tastatur eingegeben.

Zitate

Für Zitate wird die "französische Zitierweise" verwendet. Entsprechend werden für Zitate im Zitat die ›einfachen Anführungszeichen‹ benutzt. Für die jeweiligen Zeichen muss man die "alt"-Taste gedrückt halten und die entsprechende Ziffernkombination auf dem Zahlenblock rechts eingeben.
doppelte öffnende Anführungszeichen Alt + 0187
doppelte schließende Anführungszeichen Alt + 0171
einfache öffnende Anführungszeichen(›) Alt + 0155
einfache schließende Anführungszeichen (‹) Alt + 0139

Zitierweise

Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Amerikanische Zitierweise: Bei der amerikanischen Zitierweise befindet sich der Literaturnachweis in Klammern direkt im Text. Zu nennen sind dabei AutorInnenname, Erscheinungsjahr und gegebenenfalls die Seitenzahl/en. Wenn dieselbe Quelle mehrfach genannt wird, schreibt man: (ebd.: 67)
Beispiele: Wenn der AutorInnenname im Text vorkommt: Text Keller (2000) Text
ansonsten: Text (Keller 2000) Text
Mit Seitenangabe: (Keller 2000: 178)
Bei Co-Autoren: (Bultmann/Weitkamp 1999: 140)
Bei drei und mehr AutorInnen: (Neumann-Schönwetter u.a. 1999: 35f)
Bei Institutionen: (Volksuni Berlin 2005: 78ff)
Bei mehreren Werken des Autors mit gleichen Erscheinungsjahren: (Bultmann 2004a: 45; 2004b: 120)
Bei mehreren Nachweisen, die aufeinanderfolgen: (Engeström 1999; Oberdiek 2004; Reimann 2001)
Wenn die Zitation am Ende des Satzes ist, wird der Punkt nach der Klammer gesetzt.
2. Zitieren in Fußnoten
Auch in Fußnoten wird auf die vollständige Nennung des Buchtitels verzichtet; diese erfolgt im Literaturverzeichnis.
Beispiel: Bultmann/Weitkamp 1999: 140

Internetquellen

Auch hier sollte, falls vorhanden, der Nachname aufgeführt werden, gefolgt von der URL. Für die Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit sollte außerdem das Datum des Zugriffs aufgeführt werden.
Beispiel: Fülberth, www.bdwi.de/texte/005.htm. Zugriff am 20.09.2005

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis beinhaltet eine alphabetische Aufführung der zitierten Titel nach AutorInnen bzw. HerausgeberInnen. Innerhalb eines Autors / einer Autorin werden die Titel nach Erscheinungsjahr geordnet.
Die Titel von Zeitschriften und Monographien werden dabei kursiv, Aufsatztitel in Anführungszeichen gesetzt. Es sollten keine Abkürzungen verwendet werden wie z.B. "a. a. O.", "ibid.". Anstatt der englischen Kürzel wie "ed.", "et al.", "vol." werden deutsche Kürzel benutzt: "Hg.", "u. a.", "Bd."
Beispiele:
Selbständige Publikationen
Engeström, Yrjö, 1999: Lernen durch Expansion, Marburg
Nicht selbständige Publikationen
Mönig-Raane, Margret, 1999: "Überlebt der Sozialstaat die Informationsgesellschaft?", in: Olga Drossou u.a. (Hg.), Machtfragen der Informationsgesellschaft, Marburg, 439-447

Internetquellen im Literaturverzeichnis

Hier werden, falls vorhanden, Namen und Titel aufgeführt, gefolgt von der URL. Für die Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit sollte außerdem das Datum des Zugriffs aufgeführt werden.
Beispiel: Sassen, Saskia, "Das Problem der Migration", in: H-Soz-u-Kult, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensio/symposiu/sassen.htm. Zugriff am 25.07.2005

Literaturverzeichnis für Sammelbände

Im Anschluss an die einzelnen Beiträge sollte ein Literaturverzeichnis aufgeführt werden. Wenn in den Beiträgen nur mit Fußnoten gearbeitet, d.h. kein Literaturverzeichnis aufgeführt wird, sollte bei der Erstnennung des Titels die komplette bibliographische Angabe enthalten sein. Danach sollte der AutorInnenname und das Erscheinungsjahr verwendet werden.
Beispiele: Kaindl, Christina (Hg.), 2005: Kritische Wissenschaften im Neoliberalismus, Marburg
Kaindl (Hg.) 2005, 196 Am Ende des Bandes sollte ein AutorInnenverzeichnis platziert werden.

Zugehörige Dateien:
AutorInnenhinweiseDownload (24 kb)

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