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Klaus Holzkamp

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"... das erste und einzige feministische Archiv in Marburg". 15 Jahre Feministisches Archiv Marburg. Ein Projekt der Studentinnen- und Frauenbewegung

  
 

3-924684-99-5

Anke Heimberg (Hg.)

Reihe Hochschule 5

ISBN 3-924684-99-5, Dezember 2005, 124 Seiten B5, 8,00 EUR

Hier kann dieses Buch bestellt werden.

Vor 15 Jahren eröffneten Studentinnen im AStA der Philipps-Universität Marburg das Feministische Archiv. Ein Grund zu feiern und ein willkommener Anlass, mit dem nun vorliegenden Buch endlich auch die Gründungsgeschichte des Feministischen Archivs zu dokumentieren.

Wie und warum kam es überhaupt dazu, dass Studentinnen das "erste und einzige feministische Archiv in Marburg" gründeten? Was ließ die damaligen politischen Akteurinnen so entschlossen und engagiert ihre Archiv-Idee vorantreiben und letztlich gegen alle Widerstände realisieren? Und: Was eigentlich ist ein feministisches bzw. das Feministische Archiv?

Die vorliegende Publikation geht diesen Fragen über die Analyse von Flugblättern, Wahlplattformen, Protokollen, Zeitungsartikeln und anderen Dokumenten aus der Marburger Studentinnen- und Frauenbewegung der 1970er und 1980er Jahre auf den Grund und rekonstruiert die politischen Anfänge des Feministischen Archivs. Die Aufarbeitung der facettenreichen Projektgeschichte(n) sowie die Dokumentation der Archiv- und der kulturpolitischen Arbeit sind in eine ausführliche Darstellung der historischen Entwicklung der Archive und Bibliotheken der Alten und Neuen Frauenbewegung eingebettet.

Studentinnen- und frauenpolitisch Engagierten dient die Dokumentation der Gründungsgeschichte des Feministischen Archivs Marburg als ein wertvoller Erfahrungsschatz für die Entwicklung aktueller und zukünftiger politischer Handlungsstrategien. Das Buch wendet sich an alle an Frauenbewegungsgeschichte und -geschichten, Frauenforschung und -bildung sowie Frauenpolitik und -kultur Interessierte und nicht zuletzt an alle alte und neue FreundInnen des "FemArchivs".

Inhalt

  • Cornelia Wenzel: Wir sind Geschichte
  • Anke Heimberg: Frauenspuren sichern
  • Anke Heimberg: Frauenarchive und -bibliotheken - Gedächtnis und lebendige Zentren der Frauenbewegungen
  • Anke Heimberg: "Es wurde vorgeschlagen, eine kleine Bibliothek einzurichten" - Zur Gründungsgeschichte des Feministischen Archivs Marburg
  • Steffi Achilles, Christine Pfeifer und Ada-Charlotte Regelmann für die Archivgruppe: Das Feministische Archiv Marburg HEUTE - Eine Selbstdarstellung
  • Anke Heimberg und Grit Meier unter Mitwirkung von Steffi Achilles und Christine Pfeifer: Femina Cultura - Die Veranstaltungen des Feministischen Archivs Marburg von 1989 bis 2004

Über diesen Titel

"Dieses lesenswerte Buch behandelt einen Aspekt, dem in der Wissenschaft, im klassischen Archivwesen und auch in der Frauenbewegung selbst wenig Beachtung geschenkt wird: Die institutionellen Vorkehrungen zur Sicherung der Überlieferungen und Zeugnisse feministischer Wissenschaft, oder breiter gefasst: feministischen Engagements."
(Bernd Hüttner in: Neues Deutschland vom 07.04.2006)

"Ein Muss für alle an Frauenbewegungsgeschichte Interessierten, die ihr Wissen nicht nur aus wissenschaftlichen Abhandlungen beziehen wollen."
(Monika Jarosch in: AEP-Informationen - Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft)

"Besonders spannend ist das vorliegende Werk aber auch, weil es die Entstehungsgeschichte des Marburger Archivs in die Richtungsdebatten der Frauenbewegung einbettet und dadurch lebendig macht."
(Ute Giebhardt in: Marburger UniJournal, Nr. 28, Februar 2007, S. 30)

"Besonders ist dieses Buch den öffentlichen und privaten Einrichtungen zu empfehlen, die sich die Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter auf die Fahnen geschrieben haben:" (Z-Pol-Bibliografie 1/07)

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