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Zur Vielfalt der Kritik in und an Sozialer Arbeit

09.04.2016: Ein Diskussionsangebot für eine Kritische Praxisforschung

  
 

Forum Wissenschaft 1/2016; Foto: Pressmaster / shutterstock.com

Eine kritische Soziale Arbeit benötigt in ihrem Alltag in Wissenschaft und Profession ausgewiesene Konzepte zur Analyse und Reflexion. Hierzu gibt es seit ihren Anfängen, wie Ulrike Eichinger ausführt, vielfältige Deutungsangebote. Gegenstand ihres Beitrags ist die Frage danach, wie sich heute in der Praxisforschung Sozialer Arbeit den konkreten Umgangsweisen mit dem aktuellen Deutungsangebot konzeptionell genähert werden kann.

Projekte kritischer Sozialer Arbeit haben seit zehn Jahren wieder Konjunktur. Sie lassen sich an sozialen Bewegungen wie z.B. den 2005 neu gegründeten Arbeitskreisen kritischer Sozialer Arbeit (AKS) beobachten, denen es um die "Formulierung und Realisierung von Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit"1 geht. Die Konjunktur zeigt sich auch in den wissenschaftlichen, teils kontroversen Diskursen Sozialer Arbeit.2 Da sich vermutlich ohnehin niemand in der Sozialen Arbeit als unkritisch verstanden wissen will, bedarf es somit einer differenzierten Debatte darüber, "wer wen oder was kritisiert, und dies von welchem Standpunkt aus"3, damit kritische Soziale Arbeit kein "stachelloser Gemeinplatz"4 wird. Der Beitrag beinhaltet zunächst einen kurzen Ausflug von der Professionsgeschichte bis in die Gegenwart. Die knappe Skizze von Kritiken dient nicht dazu, polarisierend die verschiedenen Strömungen als progressiv und/oder als reaktionär zu diskutieren. Mit ihnen wird dieser Beitrag vielmehr deshalb eingeführt, um deutlich zu machen, dass es sich bei den zeitlich parallelen Projekten von Kritik nicht selten um diverse bis kontroverse Positionen handelt. Da die Kritiken von ihrem jeweiligen Standpunkt aus als logisch nachvollzogen werden können, markieren sie, so die zentrale Perspektive des Beitrags, vor allem ein Spektrum von Deutungsangeboten, zu dem sich die Professionellen in der Sozialen Arbeit jeweils positionieren können und müssen. Daran anschließend wird exemplarisch der Zusammenhang von Erbringungskontexten Sozialer Arbeit hinsichtlich der Übernahme bzw. Ablehnung von Professionalisierungsmustern als ein Thema für die Professionsforschung vorgestellt. Im Anschluss findet sich ein Diskussionsbeitrag im Kontext Kritischer Theorien Sozialer Arbeit, die an Marx anknüpfen. Auf der Basis aneignungstheoretischer bzw. subjektwissenschaftlicher Konzepte wird ein theoretischer Rahmen für eine Praxisforschung entworfen, die u.a. darauf zielt den Zusammenhang von Erbringungskontexten und Professionalisierungsmustern zu verfolgen.

Kritik in und an der Sozialen Arbeit gestern und heute

Bereits die Anfänge der modernen professionellen Sozialen Arbeit lassen sich als Positionen von Kritik lesen. So formulierte Mary Richmond (1861-1928) Kritik an der damals in den USA aus ihrer Sicht uneffektiven Wohlfahrtspflege als Mitverursacherin sozialer Probleme, mit dem Ziel die Professionalisierung unter anderem durch sozialdiagnostische Verfahren voran zu bringen. Jane Addams (1860-1935), zur gleichen Zeit ebenfalls in den USA aktiv, richtete ihre Kritik auf hegemoniale Herrschaftsstrukturen entlang von Geschlechter- und Lohnarbeitsverhältnissen sowie imperialen Bestrebungen. Ihr Ansatz für die Soziale Arbeit bestand neben individuellen Unterstützungsformen vor allem in der Strukturentwicklung im Gemeinwesen und darüber hinaus.5 Ein Sprung nach Deutschland an das Ende der 1920er bzw. den Anfang der 1930er Jahre erinnert an Positionen in der Deutschen Liga der freien Wohlfahrtsverbände gegen ein zu optimistisches Menschenbild bzgl. der Entwicklungsfähigkeit von Menschen im Kontext der Wohlfahrtspflege. Dies mache einen rigideren Umgang mit den von Normen abweichenden Menschen notwendig. Pfarrer Steinwege formulierte zum Beispiel zudem Zweifel an der noch jungen Weimarer Demokratie bzw. an der Autorität der Massen. Die konservativen und zunehmend auch (sozial)rassistischen Argumentationen legitimierten die späteren ausgrenzenden bis tödlichen Maßnahmen gegenüber den als nicht wertvoll kategorisierten Gesellschaftsmitgliedern im nationalsozialistischen Volkswohlfahrtsstaat. Widerstand gegen die Ideologie und Praxis des nationalsozialistischen Volkswohlfahrtsstaats war auch in der Sozialen Arbeit selten, aber vorhanden. Aufschlussreich ist es, die unterschiedlichen Widerstandsformen als Möglichkeitsräume in den damaligen historischen-totalitären Strukturen zu reflektieren. Außerdem gilt es auf die durch Müller6 benannten verschiedenen subjektseitigen Motivlagen widerständiger Praxen hinzuweisen, die ihren Ursprung (1) sowohl in biographischen Erfahrungen, (2) sozialen Netzwerken sowie (3) im Herkunftsmilieu hatten. Die Akteur_innen kritischer Sozialer Arbeit in den 1970er Jahren der Bundesrepublik Deutschland, wähnten sich u.a. mit ihrer Randgruppenstrategie im Rahmen der Heimkampagne, so Kappeler auf der "richtigen Seite im Geschichtsprozess"7. Ihre sozialistische Kritik zielte auf Veränderung durch eine revolutionäre Praxis. Auf Reformen in der sozialarbeiterischen Praxis wiederum setzte die so bezeichnete bürgerliche Kritik.

Positionierung als Herausforderung

Die sicherlich knapp skizzierten historischen Deutungsangebote sind ein Hinweis auf das Spektrum von Möglichkeiten, zu dem sich die Professionellen der Sozialen Arbeit in der Vergangenheit offen oder stillschweigend positionieren mussten. Die Herausforderung in konkreten Situationen Position beziehen zu müssen besteht selbstverständlich auch in der Gegenwart. Alleine angesichts des aktuell breiten Diskurses zu kritischer Sozialer Arbeit mit explizit emanzipatorischen Gestaltungsansprüchen scheint dies ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen. Ohne auf diese Beiträge im Einzelnen einzugehen soll hier direkt auf eine kontrastierende Entwicklung eingegangen werden. Sie wird eingeführt, da sie eine markante Alternative aufzeigt: In den letzten Jahren wird eine Tendenz hin zu disziplinierenden-responsibilisierenden Professionalisierungsmustern in der Sozialen Arbeit diskutiert. Hierunter fasst Lutz8 Praxen, die eine moralische Schuldannahme beim Einzelnen verorten mit entsprechend individuumszentrierten disziplinierenden Hilfeformen. Diese Entwicklung wird auch als Punitive Tendenz diskutiert, in deren Kontext es um "in welcher konkreten Form auch immer - rigider bzw. ›härter‹ werdenden Umgangs mit erwartungs- und normwidrigen Verhalten geht".9 Lutz hat bereits darauf hingewiesen, dass diese Tendenz nicht nur als affirmativer Anschluss an das sozialstaatliche Aktivierungsparadigma zu verstehen ist, sondern sich auch in fachinternen Konzeptionen widerspiegelt. Hierbei wird auf Ansätze konfrontativer Pädagogik hingewiesen ebenso wie auf die Renaissance der geschlossenen Unterbringung in der Kinder- und Jugendhilfe (teils inkl. Stufenvollzug). Eine Untersuchung von Mohr und Ziegler10 zu politisch-moralischen Orientierungen und Deutungen von Professionellen aus verschiedenen Einrichtungen ergab das Ergebnis, dass ca. ein Drittel der Befragten Angaben machten, die als Ausdruck für punitive Haltungen eingestuft werden können. Interessant ist, dass bei Erbringungskontexten wie untertariflicher Bezahlung, befristeten Arbeitsverträgen und mangelnder Arbeitszufriedenheit häufiger Angaben gemacht wurden, die sich als punitive Haltungen markieren lassen. Hingegen nahm diese punitive Tendenz ab, wenn eine Bindung an die Profession, professionelle Autonomie sowie unterstützende Teamkultur wahrgenommen wurde. Diese statistischen Auszählungen legen die Vermutung nahe, dass die fachliche wie die eigene existenzerhaltende Qualität des Erbringungskontextes relevant sind für die Übernahme bzw. Ablehnung punitiver Haltungen. Andere Ergebnisse aus der quantitativen Punitivitätsforschung lassen an dieser wohl zu kurzschlüssigen Zusammenhangsannahme zweifeln. Weniger relevant ist nach Hirtenlehner11 unmittelbar die ökonomische Situation (sei es persönlich oder gesellschaftlich), sondern vielmehr das Ausmaß der damit einhergehenden Verunsicherung und Angst. Hieran lassen sich Spekulationen anstellen wie diese: prekäre Arbeitsbedingungen machen responsibilisierende-disziplinierende Haltungen nur dann attraktiv, wenn sie (1) verunsichern und (2) keine handlungsfähig machende Alternative wahrgenommen wird. Gleichzeitig kann angenommen werden, dass sichere Arbeitsbedingungen auch keine "gute" bzw. eine wie auch immer konzeptionierte kritische Soziale Arbeit bedingen. Es scheint allerdings für eine Praxisforschung in der Sozialen Arbeit zu Professionalisierungsweisen ausgesprochen sinnvoll, Erbringungskontexte wie Arbeitsbedingungen nicht als Nebenschauplatz zu verhandeln, wie es bisher in der Professionsforschung oft geschieht. Die aufgeführten Befunde sowie an sie anschließende Überlegungen verweisen viel mehr darauf, dass es für Praxisforschung notwendig ist sowohl die objektiven Erbringungskontexte als auch ihre subjektiven Bedeutungen systematisch zu berücksichtigen, um (nicht nur) konzeptionelle Lücken zu vermeiden.

Dialektisch-materialistische Elemente für eine Kritische Praxisforschung

Die folgenden theoretischen Ausführungen beziehen sich auf anthropologische Konzepte von Karl Marx sowie auf an sie anschließende psychologische Arbeiten von Alexei Nikolajewitsch Leontjew und Klaus Holzkamp:

Das marxsche Aneignungskonzept vor allem in den Feuerbachthesen12 fasst eine produktiv-gestaltende Tätigkeit, die weder das Angeeignete noch das aneignende Individuum unverändert lässt. Die sinnlich menschliche Tätigkeit (Praxis) wird dort als gegenständliche Tätigkeit gefasst. Das heißt als Tätigkeit, die sich (1) in die Welt entäußert und materialisiert und (2) gleichzeitig die gegenständliche Wirklichkeit immer als Voraussetzung bereits vorfindet, in oder an der sie tätig wird. Als Gegenstand der Aneignung lassen sich <W0I*> u.a. die <W0I*>historisch-spezifischen menschlichen Wesenskräfte13 benennen. Die sogenannten Wesenskräfte spiegeln quasi den menschlichen Entwicklungsstand in einer spezifischen Gesellschaftsformation wieder, die sich über konkrete Praxen rekonstruieren lassen. Dieses Aneignungskonzept betont also sowohl die Handlungs- und Gestaltungsmacht des handelnden Subjekts als auch die jeweils spezifische Gebundenheit dieser Möglichkeiten an gegebene historische-materielle Voraussetzungen. Der Weltbezug des menschlichen Handelns wird in der Psychologie weiter entfaltet: Holzkamp14 bezieht sich in seiner Subjektwissenschaft auf Leontjew, der davon spricht, dass die Welt dem Einzelnen in Form von Gegenstandsbedeutungen begegnet, die sich zunächst nicht unmittelbar erschließen. Die (Gegenstands-)Bedeutungen werden erst durch praktische-sinnliche und kognitive Tätigkeit angeeignet. Diese Aneignungsprozesse verlaufen nicht unbedingt intendiert bzw. unmittelbar bewusst, können aber z.B. im Rahmen von Praxisforschung bewusst gemacht werden.15 Was sich ein Individuum von den historischen menschlichen Fähigkeiten und Erfahrungen zu eigen machen kann, ist z.B. begrenzt durch die Lebenszeit als auch durch die spezifische Lebenslage.16 Für die Rekonstruktion von Aneignungsprozessen aus einer subjektwissenschaftlichen Perspektive ist es weiter notwendig Dimensionen wie biographische Erfahrungen (z.B. Stationen im Lebenslauf) sowie leibliche Erfahrungen (z.B. körperliche Fähigkeiten) und soziale Beziehungen (z.B. Bündnispartner_innen, familiäre Care-Tätigkeiten) zu berücksichtigen. Um das Verhältnis von "objektiver Bestimmtheit und subjektiver Bestimmung"17 psychologisch zu differenzieren hat Holzkamp mit seinem Arbeitszusammenhang die Kategorie der Handlungsfähigkeit entwickelt. Durch die Kategorie "Handlungsfähigkeit" wird hervorgehoben, dass die gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse den Individuen als Bedeutungen begegnen, die von ihnen erschlossen werden müssen und ihre Handlungsräume markieren. In diesen objektiven Möglichkeitsräumen kann Handlungsfähigkeit in zweifacher Art vollzogen werden: zum einen, indem die vorhandenen Möglichkeiten realisiert werden. Zum anderen können die bestehenden (und sicherlich ungleichen) Freiheitsgrade genutzt werden, um den bestehenden Status Quo zu hinterfragen. Dieser Modus von Handlungsfähigkeit zielt auf die Erweiterung bisheriger Handlungsmöglichkeiten. Zu dieser Option gehört auch das Risiko des Scheiterns, da auch ein Zurückfallen hinter den erreichten Status Quo möglich ist (z.B. kann die Ankündigung bei der Geschäftsführung einen Betriebsrat gründen zu wollen auch mit einer Kündigung enden). Die sogenannte doppelte Möglichkeit18 Handlungsfähigkeit zu realisieren wird begrifflich auch als die Modi restriktive versus verallgemeinerte Handlungsfähigkeit gefasst.

Begründetes statt bedingtes Handeln

Zusammenfassend kann für die Praxisforschung Sozialer Arbeit aus dem stark kondensierten Theorieabriss festgehalten werden, dass das Handeln von Professionellen nicht verkürzt als bedingt zu verstehen ist - als Reflex auf Verhältnisse. Vielmehr kann ihr (Aneignungs-) Handeln als ein begründetes, in Anbetracht objektiver wie subjektiver Bedeutungszusammenhänge, rekonstruiert werden. Weiter lässt sich somit konzeptionell fassen, dass die Handlungspraxen der Einzelnen sowohl Möglichkeitsräume reproduzieren als auch potentiell transformieren können. Die Fokussierung auf die Aneignungsprozesse von Professionellen ist anschlussfähig an das Konzept Sozialer Arbeit als Dienstleistung im Sozialstaat von Oelerich und Schaarschuch19 und ihre Nutzer_innenforschung. Ihr zentraler Fokus sind ebenfalls Aneignungsprozesse, allerdings diejenigen der Nutzer_innen. Die Aneignungsprozesse der Professionellen sind bisher in der Rahmenkonzeption noch unterbelichtet. Professionelle werden bislang lediglich als Co-Produzent_innen bei der Herstellung von Gebrauchswerten der Nutzer_innen verhandelt. Die Professionellen sind jedoch aus aneignungstheoretischer bzw. subjektwissenschaftlicher Perspektive auch gleichzeitig als die Mit-Produzent_innen ihrer Erbringungskontexte sowie als Produzent_innen ihrer eigenen Selbstentwicklung und Lebensführung zu berücksichtigen. Sicherlich werden die vorgestellten theoretischen Grundlagen in der Sozialen Arbeit auch kontrovers diskutiert und der vorgestellte Beitrag zu einer Kritischen Praxisforschung lässt noch viele Fragen offen. Das Spannungsverhältnis, das sich aus der dialektisch-materialistischen Perspektive ergibt, behält jedoch nur dann seine Dynamik und somit Attraktivität, wenn es weder durch eine subjektivistische noch objektivistische Schieflage aufgelöst wird. Es wurde bereits an anderer Stelle gezeigt20, dass sich auf diesen Grundlagen Praxisforschung betreiben lässt, die sowohl Aussagen über historisch-strukturelle Anforderungen und Herausforderungen von Professionellen ermöglicht, wie auch Aussagen über die Bandbreite von jeweils begründeten professionellen Verarbeitungsweisen (inkl. ihrer Konfliktlinien). Die Weiterentwicklung dieser Perspektive Kritischer Praxisforschung oder subjektwissenschaftlicher Professionsforschung zielt darauf Studierende und Beschäftigte in der Sozialen Arbeit dabei zu unterstützen sich ihr Orientierungshandeln in professionellen Möglichkeitsräumen bewusster zu machen. Dies eröffnet die Option den jeweils eigenen (Mit-)Gestaltungsbeitrag zum Wesen der Profession wahr- und ernst zu nehmen anstatt sich mit professioneller Identitätspolitik zu befassen! Derartige Selbst-Bildungsprozesse mögen vielleicht entlasten und zugleich enttäuschen, da aktuell nicht alles möglich ist, was wünschenswert sein mag. Gleichzeitig können sie aber vielleicht auch ermutigen, da Praxen erkennbar werden, in denen jeweils ich mich und ich andere begrenze mit der Chance diese Begrenzungen bewusster zu erfahren, zu thematisieren, zu diskutieren sowie sie vielleicht sogar klug zu verschieben!

Anmerkungen

1) AKS. kritischesozialearbeit.de/home.htm2012 [14.02.16].

2) Widersprüche, H. 132 (2014). Soziale Arbeit: kritisch - reflexiv - radikal. Praxis der Kritik. Fabian Kessl 2012: "Warum eigentlich ›kritisch‹? Eine Kontextualisierung gegenwärtiger Projekte der Kritik in der Sozialen Arbeit", in: Roland Anhorn et al (Hg.): Kritik der Sozialen Arbeit - kritische Soziale Arbeit, Wiesbaden: 191-205.

3) Wolfgang Fritz Haug 2006: Einführung in marxistisches Philosophieren, Hamburg: 8.

4) Ebd.

5) Roland Anhorn 2012: "Wie alles anfing...und kein Ende findet. Traditionelle und kritische Soziale Arbeit im Vergleich von Mary E. Richmond und Jane Addams", in: Roland Anhorn et al (Hg.): Kritik der Sozialen Arbeit - kritische Soziale Arbeit, Wiesbaden: 240-270. Wolfgang C. Müller [sup]4[/sup]2006: Wie Helfen zum Beruf wurde. Eine Methodengeschichte der Sozialarbeit, Weinheim, München.

6) C. Wolfgang Müller 2013: "Der Erinnerung Gesichter geben. Widerstand in der Sozialen Arbeit", in: Soziale Arbeit, H. 12: 505-509.

7) Manfred Kappeler 2012: "Kritische Soziale Arbeit, Biographie und Zeitgeschichte", in: Roland Anhorn et al (Hg.): Kritik der Sozialen Arbeit - kritische Soziale Arbeit, Wiesbaden: 278.

8) Tilman Lutz 2013: "Punitive Sozialarbeit? Neuer Kontrolldiskurs in der Sozialen Arbeit?" in: P. Hammerschmidt / J. B. Sagebiel / C. Steindorff-Classen (Hg.): Unheimliche Verbündete. Recht und Soziale Arbeit in Geschichte und Gegenwart, Neu-Ulm: 135-154.

9) Bernd Dollinger 2011: 26; zit. n. ebd.: 136.

10) Bernd Dollinger / Nins Oelkers / Holger Ziegler 2014: "Students of Social Work in the Slipstream of the Politics of Activation", in: Social Work & Society. www.socwork.net /sws/article/view/357[27.03. 14].

11) Helmut Hirtenlehner 2010: "Instrumentell oder expressiv. Zu den Bestimmungsfaktoren individueller Straflust", in: Soziale Probleme, 21. Jg. H. 2: 192-225.

12) Karl Marx 1969. "Die Deutsche Ideologie", in: Marx-Engels-Werke, Band 3, Berlin: 5-7. M. Winkler 2004: "Aneignung und Sozialpädagogik. Einige grundlagentheoretische Überlegungen", in: U. Deinet / C. Reutlinger (Hg.): "Aneignung" als Bildungskonzept der Sozialpädagogik, Wiesbaden: 71-91.

13) Wolfgang Fritz Haug 1994: "Aneignung", in: Historisch-Kritisches Wörterbuch des Marxismus: 233-249.

14) Klaus Holzkamp 1973: Sinnliche Erkenntnis. Historischer Ursprung und gesellschaftliche Funktion von Wahrnehmung, Königstein/Ts.

15) Gisela Ulmann & Morus Markard 2000: "Praktikums-Portrait", in: Morus Markard & Projekt Subjektwissenschaftliche Berufspraxis (Hg.): Kritische Psychologie und studentische Praxisforschung. Wider Mainstream und Psychoboom. Konzepte und Erfahrungen aus dem Projekt Subjektwissenschaftliche Berufspraxis, Hamburg: 217- 224.

16) Ute Osterkamp 1975: Grundlagen der psychologischen Motivationsforschung, 1, Frankfurt/M.: 311.

17) Klaus Holzkamp 1977:64; zit. n. Morus Markard 2009: Einführung in die Kritische Psychologie, Hamburg: 91.

18) Klaus Holzkamp 1985: Grundlegung der Psychologie, Frankfurt a.M. / New York: 355f.

19) Andreas Schaarschuch 1999: "Theoretische Grundelemente Sozialer Arbeit als Dienstleistung. Ein analytischer Zugang zur Neuorientierung Sozialer Arbeit",:in: Neue Praxis , H. 6: 550-560. G. Oelerich / Andreas Schaarschuch 2013: "Sozialpädagogische Nutzerforschung", in: Gunther Graßhoff (Hg.): Adressaten, Nutzer, Agency. Akteursbezogene Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit, Wiesbaden: 85-98.

20) Ulrike Eichinger 2009: Zwischen Anpassung und Ausstieg. Perspektiven von Beschäftigten im Kontext der Neuordnung Sozialer Arbeit, Wiesbaden.


Prof. Dr. Ulrike Eichinger, Hochschullehrerin für Theorie und Praxis der Sozialpädagogik an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin; Arbeitsgebiete: Theorien, Methoden & Geschichte Sozialer Arbeit und subjektwissenschaftliche Praxisforschung.

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