BdWi - Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

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Klaus Holzkamp

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Reinhard Kühnl (1936-2014)

24.08.2014: Politikwissenschaftler, Pädagoge, Mensch

  
 

Forum Wissenschaft 2/2014

Am 12. Februar 2014 verstarb der Politikwissenschaftler und Mitbegründer des BdWi, Reinhard Kühnl. Bereits in Forum Wissenschaft 1/2014 haben wir seine großen wissenschaftlichen und politischen Verdienste gewürdigt. In Ergänzung zu den dort publizierten Nachrufen äußert mit Gerhard Schäfer ein weiterer Wegbegleiter seine Erinnerungen an Reinhard Kühnl.

Das informative und einfühlsame wissenschaftliche Porträt Reinhard Kühnls aus der Feder Kurt Pätzolds (junge welt)1 ist auf wesentliche Facetten seines Werdegangs bezogen. Als ein aus der Marburger Schule stammender, mit Reinhard befreundeter Student, Lehrer und Sozialwissenschaftler möchte ich das Bild Pätzolds noch um einige Facetten ergänzen. Es ist zutreffend, was Pätzold über die Vorbereitung Reinhards für seine Veranstaltungen berichtet: auf kleinen Zetteln mit wenigen Stichworten ausgestattet entwickelte Reinhard seinen Gedankengang, ob in Lehrveranstaltungen der Marburger Universität, die immer auch von "Fachfremden" sehr gut besucht wurden oder in öffentlichen Vorträgen, sei's bei den Gewerkschaften, sei's in Volkshochschulen oder Schulen in fast allen Landesteilen der Republik, in denen seine Schülerinnen und Schüler wirkten: es waren nicht nur die norddeutschen Hansestädte Bremen und Hamburg, sondern auch Tübingen und München, natürlich Köln und Bochum genauso wie Jena und Berlin. In den meisterhaft strukturierten und auf den Punkt gebrachten Vorträgen zeigte sich sein begnadetes pädagogisches Talent, das nicht nur die Zuhörer als gewinnbringend empfanden, wenn er immer wieder auf das Wesentliche konzentrierte Resümees zog, zumal dann, wenn sich Studierende in den Details der Geschichte zu verlieren drohten.

Darüber hinaus hatte er eine unschätzbare Gabe, diejenigen, die zum ersten Mal vor einem größeren Auditorium vortragen sollten, so zu ermutigen, dass sie das Mikrophon selbstbewusst in die Hand zu nehmen wussten - und auf diese Weise manches Talent zur Entfaltung brachte. Ich kenne einige Studierende aus dieser produktiven Phase der Endsechziger/Anfangsiebziger Jahre, die Reinhard für dieses Hinführen zu öffentlicher Darstellung ein Leben lang dankbar geblieben sind. Damit verknüpft ist auch sein ausgeprägtes soziales Empfinden, Studierende aus der "Arbeiterklasse" zu fördern, ein Bemühen, das auch bei den meisten Professoren/Dozenten damals nicht häufig zu finden war. Seine hochschulpädagogisch fortschrittliche Tendenz führte dazu, dass er sehr früh Studierende in Forschungs- und Publikationsvorhaben einbezog und damit das Selbstbewusstsein der jungen Frauen und Männer nachhaltig stärkte: ich erinnere an das von Kurt Pätzold erwähnte NPD-Buch, mit Rainer Rilling und Christine Sager zusammen erarbeitet (1969), das Gleiche gilt für den 1967 im Verlag Voltaire publizierten Vorläufer-Band. Anfang der 70er setzte er diese Tendenz in der mehrere Auflagen erzielenden kritischen Geschichtsbuchanalyse unter dem Titel Geschichte und Ideologie fort, an der der Verfasser selbst neben weiteren zehn Autorinnen/Autoren mitwirkte. Reinhard Kühnl selbst sah diese Studien in gewisser Weise als Fortsetzung seiner Presseanalyse zwanzig Jahre nach dem 8. Mai 1945, die er im Auftrag des Marburger "Instituts für wissenschaftliche Politik" unter dem Titel Das Dritte Reich in der Presse der Bundesrepublik(1966) vorgelegt hatte. Das Geschichtsbild über Faschismus und Widerstand in der bundesrepublikanischen Tagespresse war extrem konservativ geprägt (vgl. H.Rothfels, G.Ritter) und blieb wegen der Zählebigkeit der herrschenden Ideologeme in den Schulbüchern lange dominierend. Diese Geschichts- und Sozialkundebuchanalysen fanden in einem nächsten Schritt eine konstruktive Fortsetzung in der auch von ihm gemeinsam mit v. Bredow, Deppe, Fülberth und Rupp herausgegebenen Pahl-Rugenstein-Reihe Hefte zum Geschichts- und Sozialkundeunterricht (ab 1974). Daran schließt sich nahtlos die außerordentlich verbreitete Dokumentensammlung über Der deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten (1975) an, die die ältere Fischer-Ausgabe von Walther Hofer (1957 ff.) mit ihren sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Defiziten erfolgreich ersetzen konnte. Der Band brauchte mittlerweile eine kompetente Weiterführung im wohlverstandenen Sinne Kühnls, da die kaum überschaubare Menge an neuen Erkenntnissen zur Holocaustforschung, zu den akademischen Eliten, zur Widerstandsforschung und zur Sklavenarbeit in ganz Europa den Band aktualisieren könnte. In vielen Schul- und Lehrerbibliotheken ist dieser Band verfügbar, häufig in Klassensätzen, so dass man sich über die produktiven Wirkungen nicht beklagen muss, ausgenommen die süddeutschen Länder, deren Dogmatismus die offene Konkurrenz mit marxistisch inspirierter Wissenschaft scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Er besaß die Fähigkeit, die persönlichen Kontakte z.B. durch private Einladungen so kontinuierlich zu stabilisieren, dass daraus lebenslange Freundschaften entstanden sind. In dieser Zugewandtheit zeigte sich eine tiefe Menschlichkeit, die er selbst Ende der 50er und Anfang der 60er im Umkreis Wolfgang Abendroths und seiner Mitarbeiter erfahren hatte. Er hatte selbst als heranwachsender Junge seine kleinbäuerlich-katholische Heimat in Tschechien aufgeben müssen und zunächst im Nordhessischen in einem kleinen Dorf an der Fulda (Büchenwerra), dann in Nidda seine nächsten Stationen gefunden, wo er Abitur machen und dann in Marburg und zeitweilig in Wien Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie studieren konnte.

Wissenschaftlicher Werdegang

Weniger bekannt, aber gleichwohl für seine akademische Sozialisation bedeutsam ist seine politikwissenschaftliche Staatsexamensarbeit über Staat und Volk bei Carl Schmitt (1960), den zeitweiligen "Kronjuristen" des "Dritten Reiches", dessen Werk Abendroth immer wieder zum Studium empfahl, sozusagen der Paradefall der geistigen Zerstörung der Weimarer Demokratie und der Übergang der Intellektuellen der "Konservativen Revolution" zu ihrem willfährigen Angebot an den Faschismus. Zuvor hatte er am Beispiel der Revolution und Räterepublik in Bayern (Staatsexamensarbeit in Geschichte), z.T. in der Zeitschrift Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (GWU) 1963 und 1964 publiziert, über die Erfahrungen der deutschen Linken mit der Novemberrevolution und der Zerschlagung der Münchner Räterepublik berichtet, die Morde an Kurt Eisner und anderen linken Repräsentanten der Arbeiterbewegung im Zusammenhang der beginnenden Konterrevolution in Deutschland (Thule-Gesellschaft, Freikorps und die Arbeitermorde in Mechterstädt, u.a.) analysiert. Damit war das lebensbestimmende Thema bereits gefunden, das Mitte der 60er Jahre durch den kurzzeitig rasanten Aufstieg der NPD in zahlreiche Länderparlamente eine besondere tagespolitische Aktualität erhielt. Es geht um den unversöhnlichen Antagonismus zwischen Revolution und Konterrevolution seit der Oktoberrevolution und der dann folgenden Novemberrevolution, der in der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts und anderer und schließlich in der faschistischen Konterrevolution endete, wenn auch sicher nicht unvermeidlich. Diese Einschätzung ist deswegen wichtig, weil bis in die Eliten der gegenwärtigen deutschen Geschichtswissenschaft das Märchen von der "nationalsozialistischen Revolution" wiedergekäut wird.

Seine Dissertation über die sogenannte "NS-Linke", die Strasser-Gruppe in der NSDAP, die gar keine linke Alternative zum kapitalistischen Wirtschaftssystem bieten konnte, gleichwohl über 1930 hinaus eine politische Bedeutung in bestimmten norddeutschen Gebieten, auch in Sachsen gewinnen konnte, bis der Reichsorganisationsleiter Gregor Strasser am 8.12.1932 von Hitler entlassen und im Kontext der Röhm-Morde ebenfalls physisch beseitigt wurde, ein Ereignis, das der erwähnte "Kronjurist" mit dem apologetischen Aufsatz "Der Führer schützt das Recht" (1934) rechtfertigte - der Aufsatz wird im Übrigen bis heute im Berliner Verlag Duncker & Humblot ohne erläuternden Hinweis in Schmitts Sammelband Positionen und Begriffe (zuerst: 1940 in der Hanseatischen Verlagsanstalt) nachgedruckt.

Im Laufe des Jahres 1970 war der Streit um Reinhards kumulative Habilitation eskaliert, befeuert von Ernst Nolte und Fritz Blaich aus dem Historikerturm. Nolte hatte sich in seinem Gutachten fast ausschließlich auf das NPD-Buch konzentriert, seine Kritik auf das Phänomen "Taschenbuch" ausgedehnt und eine "gewisse Noblesse" in den Arbeiten Kühnls vermisst. Die Gutachten von Wolfgang Abendroth, Wolfgang Klafki, Heinz Maus, und auswärtigen Wissenschaftlern (H. J. Varain, O. K. Flechtheim) führten dazu, dass die auch in der überregionalen Presse (z.B. Die Zeit) behandelte Habilitation am 12.1.1971 vom Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Philipps-Universität Marburg formell abgeschlossen wurde - eröffnet worden war sie bereits am 5.7.1969 durch die Vorgängerin, die Philosophische Fakultät.

Weniger bekannt ist der von Kühnl am 18.2.1971 in der Frankfurter Rundschau veröffentlichte Habilitationsvortrag unter dem Titel: "Die Formel vom sozialen Rechtsstaat", in dem er sich mit den Sozialstaatsinterpretationen von Ernst Forsthoff, Ernst Rudolf Huber, u.a. Carl Schmitt-Schülern auseinandersetzt und am Beispiel der Analysen von Hans-Hermann Hartwich (Sozialstaat und gesellschaftlicher Status quo, 1970) belegt, dass eine Politikwissenschaft, die sich an den Grundsätzen der sozialen Gerechtigkeit und demokratischen Selbstbestimmung orientiert, "die Interessen der Sozialschichten [vertritt], die von einer solchen Demokratisierung profitieren würden". Ganz in der Tradition der Abendrothschen Grundgesetz-Interpretation (Art.14 GG) ist das Sozialstaatspostulat nicht realisierbar, "solange die Wirtschaft sich in den Händen privater Machtgruppen befindet, die demokratisch weder legitimiert noch kontrollierbar sind, und solange sie zum Zweck des privaten Gewinns und nicht des allgemeinen Wohls betrieben wird, wie es der Artikel 14 verlangt." Die Bekämpfung von damals aktueller Bodenspekulation und den heute exorbitant steigenden Mietpreisen in den Metropolen und der "Gentrifizierung" ließen sich mit diesem verfassungsrechtlichen Instrumentarium bewerkstelligen wie die Rekommunalisierung von privatisierten Wasserbetrieben (siehe Berlin und Leipzig als aktuelle Beispiele).

Abendroth sah Reinhard Kühnl in dieser Phase als positivistisch arbeitenden Historiker, der sich auf Fragestellungen des Marxismus zubewegt (sinngemäße Wiedergabe). Reinhard selbst kommentierte seine Entwicklung retrospektiv (2001) wie folgt: "Wissenschaftstheoretisch verstand ich mich bereits 1969/70 als Marxist, sehe nachträglich aber sehr klar, daß ich von einem tieferen Verständnis dieser Gesellschaftstheorie noch ziemlich weit entfernt war."2 Auch dies ist eine besonders schätzenswerte Eigenschaft: Reinhard begann dieses Profil im Laufe der 70er Jahre zu schärfen. Die Entwicklung lässt sich vom vielfach übersetzten rororo-aktuell-Band Formen bürgerlicher Herrschaft - Liberalismus und Faschismus (1971) bis zum ebenfalls bei Rowohlt erschienen Band Faschismustheorien (1979) deutlich erkennen. Aus meiner Sicht hat er sich in dem Buch über die "Weimarer Republik" noch einen Schritt weiter geöffnet, indem Reinhard u.a. auch Resultate der historischen Frauenforschung verarbeitet hat - meines Wissens das letzte der Rowohlt-Bücher in Verbindung mit dem langjährigen Herausgeber Freimut Duve.

Kampf dem Faschismus

Seine Arbeiten über den Faschismus wurden fortgesetzt und aktualisiert in dem Buch über die sogenannten "Republikaner" (Gefahr von rechts,1991) und die im Laufe der 90er Jahre immer wieder hervorsprießenden neofaschistischen Parteien in ganz Europa, von Le Pens "Front National" bis zum belgischen "Vlams Block" - gegenwärtig aktuell in Griechenland und besonders in der Ukraine. Er betrachtete es als seine große aufklärerische Aufgabe, diese Geißel der Menschheit immer wieder durch praktische antifaschistische Arbeit in den Gewerkschaften, in der Erwachsenenbildung, in der VVN und in der langjährigen Tätigkeit im Bundesvorstand des BdWi zu bekämpfen. Mit Abendroth, Hofmann, Maus, Ridder, Habermas und Jens gehörte er zu den Mitbegründern dieses hochschulpolitischen Verbandes, dessen Reaktivierung im Sommer 1972 ganz entschieden auf seine Initiative zurückging. Reinhard war das auch überregional bekannteste Gesicht dieses in Marburg ansässigen Wissenschaftlerverbandes, dessen Antwort auf den konservativen "Bund Freiheit der Wissenschaft" dringend notwendig war, der sich - mit Ernst Nolte - am 18.11.1970 in Bonn-Bad Godesberg konstituiert hatte. In diesem Verband hatte sich das Netzwerk der Anti-68er Professoren versammelt, von dem im Gegensatz zum BdWi heute kaum etwas öffentlich zu vernehmen ist, obwohl er auf dem Papier noch existiert.

In dieser häufig auch aus der Defensive geführten Auseinandersetzung gelang es Reinhard mit seiner genialen pädagogischen Begabung immer wieder einen reflektierten Antifaschismus (so auch der bezeichnende Titel der Festschrift von Freunden und Kollegen zu seinem 60.Geburtstag) langfristig präventiv mit einer konstruktiven Gestaltungsabsicht für Demokratisierung, Sozialstaat und Frieden zu verbinden. Ich erinnere an einige der damit verbundenen sozialen und politischen Kämpfe: die Kritik und Überwindung der Berufsverbote, die Bedeutung des faschistischen Putsches in Chile, die Initiierung der "Stoppt Strauß"-Bewegung im Vorfeld der Bundestagswahlen von 1980 und seinem frühen Gutachten (Die von F.J.Strauß repräsentierten Kräfte...), das enorme Engagement in der vom "Krefelder Appell" beeinflussten Friedensbewegung mit den im Distel-Verlag erschienen Heften (zunächst in Die Welt zu Beginn der 80er Jahre, 1982, zuletzt in der brillant geschriebenen Abhandlung Krieg und Frieden, 2003 aus Anlass des Irak-Krieges).

Reinhards wissenschaftliche und politische Interventionen fanden auch im genuin fachwissenschaftlichen Sektor statt, z.B. während des "Historikerstreits" mit einer eigenen Publikation und in den 90er Jahren mit seiner Aufsatzsammlung Deutschland seit der Französischen Revolution. Untersuchungen zum deutschen Sonderweg (1996 im Distel Verlag) mit außerordentlich anregenden Gedanken zum deutschen Sonderweg oder auch zur Auseinandersetzung mit dem "Faschismusbegriff", die ihn schon vor beinahe zwanzig Jahren zu der Vorhersage brachte: "Würde ein junger Historiker es wagen, den Begriff Faschismus zu verwenden, [...] - anstelle des ›korrekten‹ Begriffs Nationalsozialismus - , so wäre seine Karriere mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Ende, noch bevor sie richtig begonnen hat."3 Wie Ministerium und Hochschulleitung die Nachfolge seiner Marburger Professur geregelt haben, nämlich mit einer Streichung, konnte man angesichts der Kräfteverhältnisse in Gesellschaft und Universität nach 1989/90 realistisch erahnen, es war jedoch mehr: der Auftakt zur Zerschlagung einer wissenschaftlichen Schule, die untrennbar mit seinem Lehrer Wolfgang Abendroth verknüpft ist. Dies sollte den Herrschenden nicht noch einmal widerfahren.

Glück des Hochschullehrers

Reinhard Kühnl empfand angesichts dieser Situation Gefühle von Trauer und Zorn, die ihn aber nicht überwältigen konnten, weil er in Marburg und anderswo in der Republik viele Kolleginnen und Kollegen fand, die mit ihm gemeinsam neue Handlungsorientierungen für die Verbesserung unserer Welt entwickelten. Als Hochschullehrer hatte er ohnehin im Kontakt mit den Studierenden ein Glück empfunden, das er aus Anlass seiner Emeritierung für alle, die ihn kannten, nachvollziehbar formulierte: "In den Studierenden, wie Condorcet 1789 sagt, nicht Fässer zu sehen, die gefüllt, sondern Flammen, die entzündet werden müssen, um dann zu erleben, dass sie brennen, das ist ein Glücksgefühl, das, glaube ich, in dieser Intensität in keinem anderen Beruf erlebt werden kann."4

Viele von denen, die er hier meinte, werden diesen einmaligen Lehrer sehr vermissen - seine aufklärerischen Interventionen und seine Menschlichkeit.

Anmerkungen

1) Pätzold, Kurt 2014: "Wege eines Aufklärers. Nachruf. Zum Tod des Politikwissenschaftlers und Historikers Reinhard Kühnl", in: junge welt, Nr.37/ 13.2.2014: 10-11.

2) Kühnl, Reinhard 2001: "Biographischer Nachtrag", in: Hecker, Wolfgang u.a. (Hg.): Politik und Wissenschaft. 50 Jahre Politikwissenschaft in Marburg. Bd.1: Zur Geschichte des Instituts, Münster: 216-220; hier: 218.

3) Kühnl, Reinhard 1996: Deutschland seit der Französischen Revolution. Untersuchungen zum deutschen Sonderweg, Heilbronn: 167f.

4) Kühnl, Reinhard 2001: "Handlungsorientierung: Verbesserung dieser Welt", in: Forum Wissenschaft, H.3/2001: 4-6; hier: 6 (Einlage).


Gerhard Schäfer, Jg. 1949, Sozialwissenschaftler, lebt in Berlin.

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