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Klaus Holzkamp

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Forum Wissenschaft

Neue Wege aus der Krise

15.11.2008: Weltagrarrat: andere Agrarwissenschaft, andere Welternährung

  
 

Forum Wissenschaft 4/2008

Ein neues Gremium zu Agrarwissenschaft und Welternährungsfragen hat sich gegründet. Na und? Neue Berichte hat es geschrieben. Na und? Neue Leute sind darin, haben mitgeschrieben. So? Die legen Wert auf genaueres Hinsehen, einen umfassenden Blick. Wie, was? Rudolf Buntzel bewertet die wissenschafts- wie die gesellschaftspolitische Seite des Geschehens.

Bisher waren Produktionssteigerungen für die globale Agrarpolitik und -forschung das zentrale Thema. Es ging schließlich um die Ernährung der Welt. Jetzt, mit der Welternährungskrise, feiert agrarisches Wachstum eine gesteigerte Wertschätzung. Umso erstaunlicher, dass sich gerade jetzt auch machtvoll andere Ansichten äußern. Agrarpolitik und -forschung, sollen sie tatsächlich der Armuts- und Hungerbekämpfung dienen, sind höchst komplex, weil sie mit Globalisierung, Biodiversität, Umwelt, Klimawandel, Wasserknappheit, sozialer und Geschlechtergerechtigkeit und sozialen Wandlungsprozessen vor allem in Entwicklungsländern eng verknüpft sind. Das wurde aber in den vergangenen Dekaden kaum integriert und interdisziplinär von den internationalen Institutionen und der Wissenschaft so wahrgenommen.

Dies änderte sich in diesem Jahr mit der Vorlage eines internationalen Berichts, der viel Aufsehen erregte. Der von der deutschen Presse schnell als so genannter "Weltagrarrat" getaufte IAASTD1 legte im vergangenen April nach einem vierjährigen Erarbeitungsprozess in Johannesburg seine Einsichten vor. Das geschah zu einem Zeitpunkt, als die Hungerrevolten in Haiti, Kamerun, Ägypten und mehr als 30 anderen Entwicklungsländern für Aufsehen sorgten und die zeitliche Parallelität auch internationale Medienresonanz für den Bericht erleichterte.

Der IAASTD und sein Bericht folgten der Initiative des ehemaligen Weltbankökonomen Robert Watson, der zuvor schon den Bericht des Weltklimarats IPCC (International Panel on Climatic Change) betreut hatte. Mit neuen Fragen, neuer Arbeitweise und neuem Wissenschaftsverständnis unterwirft der Bericht die bisherige Agrarforschung und -wissenschaft auf der Welt einer grundlegenden Revision. Die Fragen: Welchen Beitrag haben sie bisher zur Welternährung, Armutsbekämpfung und Umwelterhaltung geleistet? Was könnten und sollten sie erarbeiten? Das neue Konzept: Weil die Landwirtschaft in der Gesellschaft multifunktional wirkt, müssen Produktionssteigerungen im Zusammenhang gesehen und befragt werden auf ihre umfassenden Voraussetzungen und ihre Auswirkungen.

Die Vorschläge - zusammengefasst in einem 120 Seiten langen Synthesebericht, einem ca. 1.000-seitigen Globalen Bericht und fünf Berichten zu den Regionen der so genannten "Dritten" Welt2 - differenzieren nach real vorliegenden Bedingungen. Das neue Wissenschaftskonzept: Gängiges wissenschaftliches Denken und Vorgehen stehen auf dem Prüfstand. Bisher die Weltagraranalyse dominierende WissenschaftlerInnen-Gruppen waren bewusst nicht in den IAASTD-Prozess einbezogen; statt dessen bezieht sich der Bericht auch auf das Erfahrungswissen der bäuerlichen Bevölkerung. Der Bericht setzt sich in seiner Ausrichtung vom Mainstream der bisherigen Entwicklungsökonomie ab: Er fragt kritischer und historischer, und er fragt nach Hintergründen, Auswirkungen und Folgen des bisher vorrangigen Ziels.

Bundesregierung und EU-Kommission nahmen nicht am IAASTD-Prozess teil, aber Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft der Bundesrepublik; einige EU-Staaten haben den Endbericht gezeichnet.3

Widerstände

Doch Strohfeuer erlischt schnell, und der politische Diskurs über die Krisenbewältigung der Welternährung 2008 wurde dominiert von einem anderen Dokument, dem "Globalen Umfassenden Aktionsplan" (Global Comprehensive Plan of Action) einer hochrangigen Arbeitsgruppe, eingesetzt von UN-Generalsekretär Ban ki Moon.4 Der IAASTD-Bericht landete politisch auf einem Abstellgleis.

Der IAASTD-Bericht traf auf Widerstand bei den für die internationale Agrarentwicklung zuständigen Institutionen wie z.B. Weltbank, FAO, CGIAR, westlichen Agraruniversitäten, aber auch beim Agrarreferat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Viele hielten den Prozess für überflüssig, weil es gegenwärtig angeblich genügend andere Plattformen des Nachdenkens über globale Agrarentwicklung gibt; gerade in letzter Zeit war eine Inflation an globalen Grundsatzanalysen und Politikdokumenten zur ländlichen Entwicklung zu verzeichnen gewesen.5 Der Mainstream für künftige Konzepte der ländlichen Entwicklung war längst gesetzt, milliardenschwere Programme und Finanzierungspakete waren geschnürt, die Analysen schienen abgeschlossen. Wäre der IAASTD-Bericht Richtschnur für die zusätzliche Bewilligung vieler Milliarden Euros zur Krisenbewältigung geworden, hätte es eine große internationale Agrarwende gegeben.

Ein bei Kritikern aus der etablierten Wissenschaft aufgekommener Vorwurf, der IAASTD-Bericht habe nichts Neues gebracht, ist schwer nachzuvollziehen. Die InitiatorInnen des Prozesses sind bei der Auswahl der Mitglieder zum IAASTD sehr gezielt vorgegangen. Die "Päpste" der internationalen Agrarwissenschaften wurden bewusst nicht einbezogen. Da eine kleine Clique von zumeist AgrarökonomInnen bisher die Weltagraranalyse dominiert, ist es nicht verwunderlich, dass jetzt bei den multidisziplinär zusammengesetzten, weniger prominenten Experten neue Denkanstöße herauskamen. Die Unabhängigkeit der Denkertruppe hat sich gelohnt.

Der IAASTD-Bericht unterscheidet sich in seiner Ausrichtung erheblich vom Mainstream der Entwicklungsökonomie, z.B. vom Weltentwicklungsbericht 2008 der Weltbank, der sich in diesem Jahr erstmals nach einem Vierteljahrhundert ausschließlich dem Thema der ländlichen Entwicklung widmet6. Der IAASTD geht kritischer und historischer vor; er fragt nach den Hintergründen, Auswirkungen und Folgekosten der bisher angeblich so erfolgreichen Produktionssteigerungen und bedauert, dass sich auf die sozialen und ökologischen Konsequenzen der Produktionsfortschritte weniger Aufmerksamkeit richtete. Ein Vergleich der Inhalte der sechs wichtigsten politischen Grundsatzerklärungen der letzten zwei Jahre zeigt: Der IAASTD-Bericht weicht in vielen Analysen zu einzelnen Themen erheblich von ihnen ab, sein Duktus und die Ausgangspunkte sind grundlegend unterschiedlich gegenüber denen von Mainstream-Dokumenten.7

Unterschiede

Der IAASTD-Bericht geht davon aus, dass bei der Produktionssteigerung nach Zusammenhängen gefragt werden muss, weil die Landwirtschaft eine multifunktionale Rolle in der Gesellschaft spielt. Landwirtschaft ist niemals nur Produktion von Waren, sondern ein Systemzusammenhang von agronomischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen und ökologischen Aspekten. Dabei spielen die nicht-ökonomischen Faktoren in armen Gesellschaften eine dominante Rolle. Soll ihre Landwirtschaft entwickelt werden, müssen alle Faktoren zusammen betrachtet werden.

Die AutorInnen und MitarbeiterInnen des Berichts verstehen sich als Team; sie tragen die Ergebnisse alle gemeinsam. Was sie zusammenfügt, ist ihr unerschütterlicher Glaube an die Entfaltungsmöglichkeiten der Genialität des menschlichen Geistes. Diese sehen sie aber nicht allein auf der Seite von WissenschaftlerInnen in den Forschungsinstituten, sondern ebenso auf der Seite der einfachen Menschen, die ihre Weisheit bisher primär aus lokalem und traditionellem Wissen schöpften. Das Werk beklagt die Vernachlässigung eben dieser Wissensquellen und ist ein machtvolles Plädoyer, auch solches Wissen in die Fortschrittsplanung einzubeziehen. Das nennen sie "die Demokratisierung der Wissenserzeugung".8

Doch nach Meinung der AutorInnen würde Wissen allein die Welt nicht ernähren; beim IAASTD geht es auch um Macht, Institutionen, Abläufe und Regierungsführung, Marktbeziehungen, soziale Gerechtigkeit. Diese Faktoren können die Umsetzung von Erkenntnissen mächtig behindern, besonders in Gesellschaften, die wenig demokratisch und rechtsstaatlich funktionieren. Deshalb sei es auch Aufgabe der Forschung, diese Hemmfaktoren von vorne herein mit zu untersuchen und in die Analyse einzubeziehen. Technologien z.B., die zwar zur Produktionserhöhung effizient sein mögen, aber zur Konzentration von zweifelhaften Machtverhältnissen beitragen, seien mit größten Vorbehalten zu beurteilen.

Landwirtschaft ist nicht gleich Landwirtschaft. Der IAASTD-Bericht erkennt in den Landwirtschaften dieser Welt eine Vielzahl unterschiedlicher Produktionssysteme, ProduzentInnengruppen und Ansätze. Zwischen ihnen sind unterschiedliche Interessen und Anliegen erkennbar. Doch im Gegensatz zu einer früheren Studie der Weltbank über "Farming Systems"9 geben sich die AutorInnen nicht mit einer primär betriebswirtschaftlich-agronomischen Unterscheidung ab, sondern benennen deutlich wichtige politische Trennlinien: konventionelle Landwirtschaft, "produktivistische" - sprich: an purer Produktionssteigerung orientierte - Ansätze, agroökologische, die indigene bzw. traditionelle bäuerliche Wirtschaftsweisen usw.

Eine zentrale Rolle spielt beim IAASTD die Multifunktionalität der Landwirtschaft. Hier gehen die AutorInnen auf die ursprüngliche OECD-Definition zurück, die die Mehrdimensionalität landwirtschaftlichen Tuns dadurch sehr plausibel erfasst, dass sie nicht nur kommerziell erzeugte Waren einbezieht, sondern auch nicht-marktgängige Güter, und berücksichtigt, dass beide viele externe Effekte aufweisen. Eine Marktsteuerung - und damit auch die internationale Liberalisierung - geht folglich am grundlegenden Charakter existierender Landwirtschaften vorbei. Der IAASTD beschreibt die Agrarwelt als stark durch Ungleichheit geprägt: "Das gegenwärtige globale System lässt kleine Betriebe, weitgehend Subsistenzbauern, die allein auf Niederschläge angewiesen sind, gegen Bauern antreten, die seit einem Jahrhundert stark darin gefördert wurden, die Betriebsgrößenvorteile durch Spezialisierung auszunutzen und die sozialen und ökologischen Kosten zu externalisieren."10 Hier sind die Landwirte Nordamerikas und Europas gemeint; ihre Agrarexporte, Wertschöpfungsketten und Generierung technologischen Fortschritts beherrschen weiterhin die Welt, wie z.B. durch Hochertragssorten, synthetische Düngemittel, chemische Pflanzenschutzmittel und Mechanisierungstechnologien. Die Kritik an den ungleichen Weltagrarbeziehungen bezieht sich auf ungerechte Handelsregeln der WTO, auf verzerrten Handel durch Agrarsubventionen und auf ungleiche Ausstattung mit wissenschaftlichen Kapazitäten. Im Gegensatz zu den vorherrschenden neoliberalen Ansichten vertritt der IAASTD die Meinung, für die Armutsbekämpfung solle die Schieflage des Weltagrarhandels durch staatliche Unterstützung der armen Bauern und andere marktregulierende Eingriffe korrigiert werden.11

Der IAASTD vertritt eine strikt standortspezifische Agrarentwicklung. Die Verhältnisse der Bauern-Viehzüchter im semi-ariden Sahel z.B. ließen sich keineswegs vergleichen mit denen der kanadischen Agrarmanager in der Prärie oder den intensiven Mischkultursystemen der tropischen Feuchtgebiete. Die durchgängige Botschaft des Berichts: Die Diversität der Verhältnisse mache eine Diversität der Fortschritte notwendig - und damit der Forschung und Technik.

Agrarforschungs-Sicht

Massive Einseitigkeit wirft der Bericht der gängigen Praxis der etablierten Agrarforschung vor. Sie habe eine selektive EURnehmung dessen, was der Landwirtschaft dient, und sei ausgerichtet auf Produktionssteigerung und höchste Rendite. Dadurch konzentrierten sich alle Agrarforschungsmittel auf die bessergestellten Regionen, Produzentengruppen und Agrarsysteme. Das schließe automatisch die Einbeziehung marginaler Standorte, Pflanzen und sozialer Gruppen in den technischen Fortschritt aus. Der Focus auf den betriebsmittelintensiven, gut bewässerten, großflächig monokulturellen Anbau und das alleinige Schielen auf höchste Ertragsraten habe die Ungleichheiten in der Welt verstärkt und die vorhandenen Potenziale unberücksichtigt gelassen.12 Dieser Ansatz führe zu einem linearen Fluss von Informationen und Technologien "von oben nach unten". Eine Interaktion mit den Bäuerinnen und Bauern, den SozialwissenschaftlerInnen, der ökologischen oder Systemforschung finde so gut wie nicht statt. Entsprechend konzentrierten sich die Agrarforschungsausgaben auf nur einige wenige Länder der Welt: 54% nur auf die USA und Japan; 47% aller Agrarforschungsmittel der Entwicklungsländer würden von China, Indien und Brasilien verausgabt.

Der Bericht fordert eine Neuausrichtung der Agrarwissenschaften und eine Reform der Forschungsinstitutionen und -politik. Ziel ist eine integrierte Wissenschaft, die anerkenne, dass die Verhältnisse sehr differenziert zu beurteilen seien und es eine standortspezifische Forschung brauche. Sie müsse sich durch das Wissen der bäuerlichen Bevölkerung, deren Bedürfnisse und Sichtweisen informieren lassen. Die moderne Agrarforschung müsse sich auch extensiver Praktiken der Bodenverbesserung, integrierter Nährstoff- und Wasserschutzmethoden und der geschickten Ausnutzung von biologischer Vielfalt und pflanzengenetischen Ressourcen annehmen. Da sich die private Agrarforschung primär um international gehandelte Agrargüter kümmere, sei das wohl eher Aufgabe der öffentlichen Forschung.

Neu aufkommende Technologien wie Gentechnik, Nanotechnologie und Bioenergietechniken der Zweiten Generationen, die große finanzielle Investitionen und eine aufwendige staatliche Regulierung erfordern, weil sie mit unbekannten Risiken und Patenten einhergehen, müssten auf ihre möglichen gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen hin abgeschätzt werden. Der IAASTD verlangt auch den Vergleich mit gegenwärtig vorhandenen agroökologischen Ansätzen, wie z.B. dem biologischen Pflanzenschutz. Wenn gentechnische Erfindungen zur Anwendung kommen sollten, müssten diese zur Befähigung einheimischer lokaler Strukturen beitragen. Er fragt: Wird die Gentechnik die lokalen Gemeinschaften mächtiger machen? Das werde wesentlich davon abhängen, ob die Technik durch lokale Forschung und Züchtung an die örtlichen Verhältnisse angepasst werde und ob die geistigen Eigentumsrechte den Bauern und lokalen Züchtern faire Bedingungen einräumen, von denen auch die Armen profitieren.13

Sehr kritisch sieht der Bericht die Funktion von Biopatenten. Sie könnten die traditionellen Saatgutaustausch- und Züchtungssysteme zerstören, lokale Praktiken außer Kraft setzen und prohibitive Kosten für andere Forscher und Anwender verursachen. Solche prohibitiven Kosten verhinderten den Zugang zu einer Technologie und deren Verbreitung und erforderten einen aufwendigen staatlichen Regulierungsapparat.

Obwohl die Masse der Menschen in Entwicklungsländern von der Landwirtschaft lebt und ihre kleinen Betriebe höhere Erträge vom Hektar erwirtschaften und obwohl sie die eingesetzte Fremdenergie viel effektiver nutzen, würden diese Bäuerinnen und Bauern weiterhin von den institutionalisierten Einrichtungen der Wissenschaften und Technologieentwicklung vernachlässigt.

Nicht die Produktionssteigerung auf der Welt an sich ist das Anliegen des Berichts, sondern die Orientierung darauf, wie die Mehrheit jener 2,6 Mrd. Menschen auf der Welt ihre Lebensgrundlage erhalten kann, die weniger als einen Dollar pro Tag verdienen. Da diese zum überwiegenden Teil auch Bauern und Bäuerinnen, Hirten, Fischer und Indigene sind, die direkt von der Natur leben, ist die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen und die Zukunft der Landwirtschaft und Ernährung entscheidend. Diesem Ziel - so der IAASTD-Bericht - habe sich das landwirtschaftliche Wissenssystem der Forschung und Technikentwicklung primär zu widmen - ein unabdingbarer Umbruch im wissenschaftlichen Denken und seiner Handlungsorientierung.

Anmerkungen

1) International Assessment of Science and Technology for Development

2) Vgl. www.agassessment.org. Leichter zugänglich unter www.agassessment-watch.org , einer Webseite der deutschen Freunde des IAASTD.

3) Von der EU haben Schweden, Irland, Frankreich, Polen, Rumänien, Finnland den Endbericht gezeichnet.

4) High-Level Task Force on the Global Food Crisis, Comprehensive Framework of Action, UN, July 2008, www.un.org

5) Vgl. Global Donor Platform on Rural Development, www.donorplatform.org, The World Bank, Agriculture for Development, World Development Report 2008, Washington D.C., 2007. New Partnership for Africa´s Development (NEPAD), Comprehensive Africa Agriculture Development Programme, July 2003, www.nepad.org

6) Siehe oben World Development Report, aber auch die Kritik: Forum Umwelt und Entwicklung, Schöne neue Landwirtschaft - Der Weltentwicklungsbericht 2008 der Weltbank, Bonn 2007, www.forumue.de

7) vgl. Roman Herre, Synopse aktueller Konzepte zur ländlichen Entwicklung und Landwirtschaft, Forum Umwelt und Entwicklung, 2008 (forthcoming)

8) Synthesis Report, S.22

9) J. Dixon, A. Gulliver, D. Gibbon, Farming Systems and Poverty - Improving Farmers Livelihoods in a Changing World, Washington 2001

10) Synthesis Report, dto., S.24

11) Synthesis Report, S.29

12) Synthesis Report, S.33

13) Synthesis Report, S.60 ff.


Dr. Rudolf Buntzel ist Volkswirt und arbeitet als Beauftragter für Welternährungsfragen beim Evangelischen Entwicklungsdienst EED in Bonn. Seit seiner Dissertation, in der er sich mit agrarökonomischen Fragen in Afrika befasste, sind Agrarökonomie und mit ihr zusammenhängende Fragen seine Arbeitsgebiete.

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