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Klaus Holzkamp

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Die andere Hälfte

15.05.2006: Frauen, Fußball, Rezeption

  
 

Forum Wissenschaft 2/2006

Dem Thema entgehen lässt sich derzeit nicht, immer noch aber entgeht großen Teilen auch professionell einschlägig Beschäftigter die andere Hälfte des Themas. Christiane Irina Fetscher, selbst Fußball-Aktivistin, kennt sie aus eigener Erfahrung und blättert meist verborgen bleibende Seiten auf.

Derzeit ist jedes Thema mit Fußball verwoben; Bezüge zu ihm scheinen universell herstellbar. Er soll den Aufschwung bringen und neue Jobs für Deutschland, als Tourismusmagnet und Standortfaktor wirken, der Integration von Migrantinnen und Migranten dienen; er ist Stammtischthema und Katalysator positiver wie negativer Emotionen. Groß angelegte Kampagnen bereiten das Turnier vor, eine Service- und Freundlichkeitskampagne etwa unter dem Motto Die Welt zu Gast bei Freunden; die Green Goal-Kampagne, die Umweltschutz in die Stadien und Fans in öffentliche Verkehrsmittel lotsen soll. Das gemeine Volk einschließlich seiner TV-Muffel wird zum Public Viewing des Events an zentralen Plätzen, in Schwimmhallen, auf Ausflugsdampfern, in Bahnhofslobbies und auf Flughäfen genötigt (und zugleich zum Sicherheitsrisiko erklärt); Fußballmuffel bekommen alternative Angebote vorgesetzt.

Frauen kommen in diesen Entwicklungen unter zwei Aspekten vor: ihnen bieten etwa Volkshochschulen "Schnellkurse" zum Thema Fußball an, damit Sie mit Ihm noch über etwas reden kann, und Weiteres, um die dennoch Verweigerinnen bleibenden zu erreichen. Und Fußball von Frauen wird in den Medien wie auf dem Spielfeld erst nach langer und ausgiebiger Erörterung des Männerfußballs überhaupt behandelt. Ein paar Beispiele: das Pokalfinale der Frauen - vielleicht das wichtigste Frauenspiel des Jahres - wird alljährlich zu denkbar schlechtester Zeit, um 16 Uhr, vor dem der Männer ausgetragen, sozusagen als Vorprogramm. Das Berliner Olympiastadion pflegt bei dieser Gelegenheit nur zu einem Viertel gefüllt zu sein; alles wartet auf das "wirkliche" Finale, das der Männer. Immer geht es wie selbstverständlich um Männerfußball. Den nennt allerdings keine/r bei diesem Namen. Eine Fußball-WM ausschließlich von Männern wie die anstehende heißt offiziell dennoch FIFA WM 2006. Der Begriff Männerfußball-WM würde offenbar als Tautologie verstanden; Männer kickten schließlich schon immer, Frauen mussten und müssen sich ihren Platz immer noch mühsam erkämpfen. Wo Frauen als Fußballerinnen überhaupt genannt werden, wird an ihnen das scheinbar selbstverständliche männliche Maß genommen - mit durchschlagendem Ergebnis: Meist werden sie an Männern gemessen, gewogen - und für zu leicht befunden. Typisch dafür sind immer noch zu hörende Aussagen (männlicher) Fans wie "Für ein Mädchen gar nicht so schlecht!" und, speziell nach dem Ende eines Spiels, das beliebte Statement: "Und jetzt Trikottausch!" Erst seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2003 mit dem hier geschlechterspezifischen offiziellen Namen Fifa Women's Worldcup 2003 kennt manch eine/r das Team und Namen einiger seiner Protagonistinnen wie Ariane Hingst vom 1. FFC Turbine Potsdam, Birgit Prinz vom 1. FFC Frankfurt und Torhüterin Silke Rottenberger vom FCR Duisburg.

Offiziöse Positionen

Die Zeiten zuvor waren härter für den Frauenfußball. Blatters Äußerung fiel nur vierzig Jahre nach dem bundesweiten Verbot des Spielbetriebs der "Damen" vom 30.7.1955 durch den Deutschen Fußballbund. "Bevor nicht die Frage des Damenfußballs auf DFB-Ebene endgültig geklärt ist, ist es allen Vereinen untersagt, Damenfußballabteilungen zu bilden, ihre Plätze für solche Spiele herzugeben und irgendwelchen Personen zur Verfügung zu stellen"1. Der Deutsche Fußballbund ging damals noch weiter, er lehnte Damenfußball aus "grundsätzlichen Erwägungen und ästhetischen Gründen" ab. Erst Ende Oktober 1970 hob der DFB dieses Verbot wieder auf und erlaubte die Gründung von Frauenfußballvereinen. Anders als noch vor einigen Jahren verbieten sich inzwischen abfällige Bemerkungen über "ungünstige körperliche Voraussetzungen" von Frauen oder deren mangelnde Fähigkeit, auf dem Platz zu kämpfen. U.a. Weltklassespieler Paul Breitner - damals als politisch links stehend geltend - hatte sich mit solchen Bemerkungen hervorgetan. Der männliche Profi von heute tut eher gut daran, seine Achtung vor weiblichen Kolleginnen zum Ausdruck zu bringen. Der einzige männliche deutsche Weltstar Michael Ballack "schätzt", nach seinen eigenen Worten zu schließen, Frauenfußball und "bedauert", dass dieser es noch immer schwer habe, Sponsoren zu finden. Anderes zu äußern, gilt mittlerweile nicht mehr als politisch korrekt. DFB-Boss Theo Zwanziger ist erklärter Fan der Fußballfrauen; auch Gerhard Mayer-Vorfelder, nicht eben als Feminist bekannt, ließ es sich nicht nehmen, den Spielerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam im Jahr 2005 im Berliner Olympiastadion höchstpersönlich den DFB-Pokal zu überreichen. Der DFB wirbt mit einer Posteraktion um den Nachwuchs: "Ich spiele Fußball - und Du?" fragt Jungnationalspielerin Julia Simic. Talentzentren bundesweit sollen Mädchen und Jungen ansprechen. Denn klar ist, ohne Nachwuchsarbeit werden auch die Erfolge der Frauen auf Dauer ausbleiben.

Neue Töne

Im Fußballbetrieb selbst deuten sich Änderungen an. Bereits 1995 hatte der schweizerische FIFA Chef Josef Blatter verkündet: "Die Zukunft des Fußballs ist weiblich!" Die Botschaft war wohltuend für jene, die diese Prognose schon länger teilten und auch von den offiziellen Verbänden Zeichen einer neueren Zeit erwartet hatten. Mittlerweile hat sich auf Verbände- und Vereinsebene einiges Weitere getan. Die Bundesliga hat sich recht gut etabliert; ein paar Clubs - etwa der 1. FFC Frankfurt, Turbine Potsdam und der FCR Duisburg - verfügen inzwischen über gute Arbeits- und Trainingsbedingungen und konnten regionale Sponsoren gewinnen. Die zweite Liga läuft; mancherorts gibt es schon Fußballcamps für talentierte Mädchen und Nachwuchsarbeit in den Vereinen. In Potsdam kooperiert der 1. FFC Turbine Potsdam erfolgreich mit einer Sportschule; im angeschlossenen Sportinternat finden viele talentierte Jungspielerinnen ein Zuhause und optimale Trainingsbedingungen.

Wirtschaftlich scheint Frauenfußball etwas zu bringen; ein paar Sponsoren hat er einwerben können. Hauptsponsor der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft ist die Lakritzfirma Katjes. Dem gegenüber wird die männliche mit deutlich anderem Symbolwert u.a. von Mercedes Benz und der Deutschen Telekom AG unterstützt. Auch auf politischer Ebene bringt es offenbar etwas ein, sich positiv zum Frauenfußball zu äußern. Angela Merkel, so wenig wie Mayer-Vorfelder durch feministischen Avantgardismus bekannt, wird sich nach einer dezenten Anspielung in ihrer ersten Neujahrsansprache als neue Kanzlerin2 kaum entgehen lassen, beim zu erwartenden nächsten Turniererfolg bei der WM 2007 in China die "Mädels" zu herzen. The winner takes it all.

Medien und Frauenfußball

Auch die Massenmedien ziehen auf der Suche nach Reiz-Neuheiten mittlerweile nach. Auf einem der einschlägig besten Sendeplätze, unmittelbar vor der ARD-Sportschau, läuft jeden Samstagabend ein Werbespot der Centralen Marketing-Agentur der deutschen Landwirtschaft (CMA) für Milchprodukte; ein Mädchen spielt sämtliche Jungen um es herum aus und schießt am Ende ein Tor. Die elfjährige Linda, Hauptdarstellerin des Spot, spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Fußball und nennt als Berufswunsch "Fußball-Nationalspielerin". Auf Hintergrundberichterstattung oder Bundesligaspiele abgeklopft, sind die großen Medien allerdings Fehlanzeiger hinsichtlich des Fußballs von Frauen. Auch dies ein Grund, weshalb Sponsoren-Geldtöpfe meist geschlossen bleiben: Die Bundesligaspiele werden nicht übertragen, somit ist wirkliches Geld nicht zu verdienen. Die vergangene Europameisterschaft im Jahr 2005 mit dem Titelgewinn der deutschen Frauen übertrug ganz überwiegend nur der Spartenkanal Eurosport. Was die Fachpresse betrifft, drucken die Branchenführer Kicker und Sportbild die Ergebnisse der Bundesliga des Frauenfußballs ab; damit hat es sich aber auch schon. Auch anspruchsvollere Kicker-Zeitschriften wie 11 Freunde haben zum Frauenfußball so gut wie nichts zu sagen. Auf den haben sich eigene neue Magazine spezialisiert, etwa das FF-Magazin und die elf, ein Frauenfußballmagazin - freilich mit durchaus konventionellem Frauen- und Mädchenbild.

Ein zartes Hoffnungspflänzchen in der Medienlandschaft und zugleich Signal eines Wahrnehmungs- und Bewusstseinswandels ist allerdings die Tatsache, dass sich in den Regalen der Buchhandlungen erste Kinderbücher finden, die fußballspielende Mädchen namens Connie oder Ajlina als Hauptpersonen präsentieren. Fußball statt rhythmischer Sportgymnastik wird so als gangbare Möglichkeit für die Generation Sechs- bis Zwölfjähriger präsentiert. Auch zwei neue Filme zu Frauenfußball, derzeit in der Kinostartphase, lassen sich als Hoffnungsschimmer deuten.3

Rahmenbedingungen und Spielerinnen-Realitäten sehen dagegen immer noch anders aus. Fast überall spielen Mädchen bis zum zwölften Lebensjahr in Jungenteams mit. Manches Talent bleibt dabei auf der Strecke und wird bei weitem nicht so gefördert wie gleichaltrige Jungen. Mädchen werden auf diese Weise frustriert und hören aus unterschiedlichen, oft zusammen auftretenden Gründen auf zu spielen: weil es in ihrem Umkreis keine angemessene Möglichkeit gibt, Fußball auf hohem Niveau zu spielen, weil die Eltern sich sperren, weil sie von ihrem Umfeld geneckt und nicht ernst genommen werden. Ältere Mädchen spielen auf den schlechteren Plätzen und finden oft rundum mäßige Bedingungen vor - vom Trainer/der Trainerin bis hin zu den Fahrtwegen.

Auch Verdienstinteressen lassen sich mit Frauenfußball kaum in größerem Maßstab realisieren. Mit ihm ist nur wenig Geld zu verdienen; als Spitzengehalt gelten 1500 EUR monatlich. Neben dem Training müssen die Frauen noch ihre Arbeit und/oder Studium bewältigen. Damit eröffnet Fußball den Frauen bei weitem keine vergleichbaren sozialen Aufstiegschancen wie Männern. Eine Profikarriere gibt es für sie also nicht: Wenn Mädchen und Frauen auf professionellem Niveau spielen wollen, müssen sie von hohem Enthusiasmus geleitet sein. Darin liegt allerdings auch eine Chance: Einige Fans besuchen inzwischen lieber die Spiele der Frauenbundesliga. Es geht dort familiär zu, viel weniger kommerziell, die Randale am Rande bleibt aus. Familien mit kleinen Kindern und ältere Zuschauer freuen sich darüber und sehen gerne die attraktiven, wirklichen Spiele.

Altes Bewusstsein

Rahmenbedingungen sind eine Seite der Medaille der Bedingungen, unter denen Frauenfußball sich bisher entwickelt hat und weiter entwickeln wird. Weiterhin medial verbreitete Klischees und Atmosphärisches sind die andere. Immer noch sind Legion die sexistischen Assoziationen und Zerrbilder, die eine Fußballerin bei vielen bis der Mehrheit von Männern und - bis heute - auch bei Frauen hervorruft: "alles Lesben" oder "Mannweiber"; "erst durch Fußball werden die zu Lesben"; "bei Fußball spielenden Frauen/Mädchen ist die Verletzungsgefahr größer als bei Männern"; die "Mädchen" werden durch diesen Sport zu "vermännlichten Kämpferinnen" usw. usf. Dass auch Eltern diese Bilder im Kopf haben, wenn ihre Tochter zum Fußballspielen gehen möchte, liegt da nicht fern.

Manche dieser Bilder und Beschreibungen knüpfen nahtlos an Überzeugungen aus den fünfziger Jahren an. 1953 schrieb der holländische Psychologe und Anthropologe Fred J.J. Buytendijk, Männer wiesen eine charakterliche Eignung für den Fußball auf, Frauen hingegen seien aus Charaktergründen nicht für diesen Sport geeignet. "Das Fußballspiel als Spielform ist wesentlich eine Demonstration der Männlichkeit […]. Es ist noch nie gelungen, Frauen Fußball spielen zu lassen […]. Das Treten ist wohl spezifisch männlich, ob darum das Getretenwerden weiblich ist, lasse ich dahingestellt. Jedenfalls ist das Nicht-treten weiblich!"4

Was unter heutigen Bedingungen bei Jungen und Männern sexy und geheimnisvoll wirken kann - starke Muskeln, Männerschweiß, Saufgelage und Orgien jeder Art, die Frage: was passiert bloß in der Kabine? - weckt bei Frauen oft genug Ängste. Muskeln? Igitt. Frauenbünde? Igitt. Kabinenbräuche - was da so abgeht, wollen wir lieber nicht so genau wissen.

Nicht zuletzt ist die Förderung von Mädchen und Frauen - oder, besser gesagt, in vielen Bereichen eher die "Nichtförderung" - im Fußball immer noch ein Spiegelbild des gesellschaftlich insgesamt vorherrschenden Umgangs mit Frauen. Gerade in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen und des Backlash im Kampf der Geschlechter wird der Begriff "Feministin" wieder zum Schimpfwort, begleitet von der Unterstellung, auf dem geschlechterpolitischen Gebiet wäre längst alles erreicht. Dabei lässt sich in vergleichbaren Ländern durchaus ein Zusammenhang zwischen der gesellschaftlichen Position von Frauen im Allgemeinen und dem Entwicklungsgrad von Frauenfußball im Konkreten feststellen.

Frauen, Sport, Gesellschaft

So ist Mädchen- und Frauenfußball in den USA, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland zum Beispiel sehr gut etabliert. Gesellschaftliche Bedingungen, die damit einhergegangenen sind, lassen sich benennen: in den USA ist die Chancengleichheit am Arbeitsmarkt für Frauen und Männer besser ausgeprägt; deutlich mehr Frauen besetzen gehobene und höchste Positionen; Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sorgen dafür, dass Frauen, die Kinder bekommen, schnell wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können und ihre Aufstiegschancen behalten; Spitzenkräfte werden nicht frustriert und auf ihre Mutterrolle reduziert; viele Firmen haben weibliche Spitzenkräfte als wirtschaftliche Ressource erkannt und bemühen sich aktiv um sie. Integrative Potenziale des Sports müssen in den USA nicht mehr eigens thematisiert werden; sie sind bekannt. Womansoccer made in the US ist dort ebenso populär wie der amerikanische Männerfußball. In puncto Popularität eines Sports erreicht Fußball bei den Mädchen Spitzenwerte.

Die skandinavischen Länder haben ihrerseits der Bundesrepublik in Sachen Bildungs- und Sozialpolitik einiges vorgemacht: Schulen für alle; keine Zwei-Klassen-Bildung; institutionalisierte Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen gegenüber Heterosexuellen - Dänemark führte als weltweit erstes Land 1989 die "Homoehe" ein -; günstigere Voraussetzungen für Frauen und für Familien hinsichtlich der beruflichen Möglichkeiten - und damit insgesamt ein deutlich besseres Verhältnis der Geschlechter zueinander. Gerade in diesen Ländern boomt der Mädchenfußball. Wo Mädchen und Frauen in anderen Lebensbereichen mehr Chancen bekommen, ihre Potenziale auszuschöpfen, scheint sich demnach die Frage nach typisch weiblichen bzw. typisch männlichen Sportarten gar nicht erst zu stellen.

Wichtig für die Zukunft des Frauenfußballs hierzulande wäre das sportbezogene gesellschaftliche Umdenken im Sinn einer selbstverständlichen Gleichbehandlung fußballspielender Frauen auf allen Ebenen: bei der Talentförderung, in den Vereinen, beim Sponsoring, in den Medien und an den Schulen. Frühzeitig könnte z.B. in Schulen Fußball auch für Mädchen und Tanzen auch für Jungen angeboten werden. Noch vor der beruflichen Ausbildung könnten so Schulbehörden, Mädchen, Jungen, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer selbst dazu beitragen, dass jede Sportart gleichermaßen Mädchen und Jungen offen steht. Die gängigen männlich-weiblich-Konnotationen zu Frauenfußball wären irgendwann dem Orkus der Vergangenheit überantwortet.

Anmerkungen

1) Neue Ruhrzeitung, 29.7.1955, zit. n.d. DFB-Beschluss.

2) "[…] Natürlich drücken wir unserer Mannschaft die Daumen, und ich glaube, die Chancen sind gar nicht schlecht. Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen […]."

3) "FC Venus", der den Einsatz von Fußball als Instrument in der Geschlechterauseinandersetzung einer Paarbeziehung schildert, und der Dokumentarfilm "Fußballgöttinnen", der eine "Platzwartin", eine Schiedsrichterin, eine Spielerin und einen weiblichen Fan porträtiert.

4) Fred J.J. Buytendijk: Das Fußballspiel- eine psychologische Studie", Würzburg, 1953, ebenda, S. 20.


Christiane Irina Fetscher ist Volljuristin und seit 2001 in Potsdam als Geschäftsführerin der F.C.-Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz tätig, die Kinder- und Jugendprojekte in den Neuen Bundesländern fördert, u.a. auch ein Mädchenfußballprojekt (www.turbine-girls-camp.de ).

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