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Klaus Holzkamp

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Zur Legitimation von sozialer Ungleichheit

04.07.2016: Ein (klassenanalytischer) Blick auf die Einstellungen der Menschen

  
 

Forum Wissenschaft 2/2016; Foto: Enrique Ramos /shutterstock.com

In vielen sozialwissenschaftlichen Analysen sind die zunehmenden sozialen Ungleichheiten und die Beschleunigung des Auseinanderdriftens von "Reich und Arm" deutlich dokumentiert. Wie diese sozialen Entwicklungen in der Bevölkerung (und insbesondere bei verschiedenen sozialen Klassen) wahrgenommen werden, wird jedoch eher selten analysiert. Die österreichischen Soziologinnen Hilde Weiss und Julia Hofmann haben hierzu eine Studie durchgeführt, deren zentrale Ergebnisse im Folgenden von Julia Hofmann kurz präsentiert werden.1

Seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise ist die Verteilungsdebatte in Europa und in den USA wieder auf der politischen und medialen Tagesordnung gelandet. Nicht nur soziale Bewegungen kritisieren die aktuellen Ungleichheitsdynamiken, auch innerhalb politischer und wirtschaftlicher Mainstream-Institutionen wird die Kluft zwischen Arm und Reich zunehmend als ökonomisches wie gesellschaftliches Problem thematisiert.2 Forschungen zeigen, dass soziale Ungleichheit per se zwar in den europäischen Ländern akzeptiert wird; das Ausmaß und die konkreten Formen der Ungleichheit sowie die Voraussetzungen, unter denen diese als legitim - also als "gerecht" - verstanden wird, sind jedoch höchst umstritten.3 Wie man zu Reichtum bzw. einem besseren sozialen Status kommt/kommen sollte - ob durch eigene Leistung, durch ein Erbe oder durch bessere Startbedingungen - und wieviel Ungleichheit eine Gesellschaft insgesamt "aushält"4 - steht heute gesamtgesellschaftlich (wieder) zur Debatte.

Im folgenden Artikel wird daher den zentralen Begründungs- und Rechtfertigungslogiken von sozialer Ungleichheit und Reichtum im Kapitalismus und deren Wirkungsmächtigkeit in den Bevölkerungen Österreichs und Deutschlands nachgegangen. Ein besonderes Augenmerk liegt insbesondere auf der Frage, ob sich Unterschiede in den Begründungs- und Rechtfertigungslogiken zwischen Personen unterschiedlicher sozialer (Klassen-)Lagen zeigen: Argumentieren Personen, die weiter "unten" stehen, eher kritisch und Personen, die weiter "oben" stehen, eher affirmativ?

Ideengeschichtliche Überlegungen und soziologische Betrachtungen...

Prinzipiell werden soziale Ungleichheit und Reichtum in kapitalistischen Gesellschaften durch Leistungsnormen legitimiert (Prinzip der Meritokratie). Folgen wir Bachinger (2002)5 haben hierfür drei theoretische Strömungen eine zentrale Rolle gespielt: die protestantische Ethik, die Neoklassik und der Sozialdarwinismus. Wurde im Mittelalter soziale Ungleichheit als gottgewollt legitimiert, so trug die protestantische Ethik dazu bei, ungleiche Lebenslagen und Reichtum als Ergebnis von harter Arbeit und einem asketischen Lebensstil zu rechtfertigen. In der Neoklassik wurde zudem die Anreizwirkung von Ungleichheit für einen höheren Einsatz und mehr Fleiß betont. Der Sozialdarwinismus deklarierte den Kapitalismus schlussendlich als notwendiges Unrechtssystem, in dem sich nur die "Leistungswilligen" durchsetzen.

Nun sind diese meritokratischen Legitimationslogiken sicherlich die ideengeschichtliche Basis des modernen Kapitalismus und werden auch weiterhin als Rechtfertigungsmuster sozialer Ungleichheit eingesetzt. Soziologische Forschungen zeigen jedoch, dass im gesellschaftlichen Diskurs auch einige andere Erklärungsmuster präsent sind. Die Soziologie erklärt die Strukturen sozialer Ungleichheit und die Entstehung des Reichtums daher auch weniger auf Basis meritokratischer Konzeptionen, sondern geht von konflikttheoretischen Überlegungen, also von Macht- und Herrschaftsprozessen, aus: Reichtum entstehe auf Basis des Wirkens der Mechanismen des Marktes in Relation zum Staat, d.h. durch Formen seiner Regulierung bzw. Nicht-Regulierung durch staatliche Institutionen.6 Weiters wird in der soziologischen Debatte davon ausgegangen, dass Reichtum nicht nur auf "ökonomischem Kapital", sondern auch auf dem Zugang zu "sozialem Kapital", bedingt etwa durch die soziale Herkunft, Beziehungen und Netzwerke, aufgebaut wird.7

...und deren Wirkungsmächtigkeit in der Bevölkerung

Eine zentrale Frage, die sich im Kontext der wiederaufkeimenden Verteilungsdebatte stellt, ist, wie verbreitet meritokratische Legitimationsmuster im Verhältnis zu herrschafts- und klassenbezogenen Interpretationen - also der Betonung von Privilegien durch Herkunft, Erbe oder Machtnetzwerke - in der Gesellschaft sind; und ob sich bei verschiedenen sozialen Gruppen Unterschiede in den Einstellungsmustern zeigen.

In einer in Deutschland 2008 durchgeführten Studie zeigte sich, dass beide Muster - die Leistungsorientierung, aber auch macht- und herrschaftssoziologische Interpretationen - in der Bevölkerung stark verbreitet sind: So stimmten knapp 70% der deutschen Befragten der Aussage zu, dass der "eigenen Leistung" sowie den "individuellen Fähigkeiten" eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Reichtum beizumessen sei. Gleichzeitig argumentierten aber auch über 80%, dass soziale Beziehungen bzw. das Kennen der "richtigen Leute" und gute soziale Ausgangsbedingungen wichtige Ursachen dafür seien, dass Menschen reich werden. Für über 50% war schlussendlich auch Unehrlichkeit ein Faktor, der zu Reichtum führe.8

Für Österreich haben Hilde Weiss und ich im Rahmen einer Studie, beauftragt von der österreichischen Arbeiterkammer, ähnliche Befunde zusammengetragen: Eine deskriptive Analyse der Einstellungsdaten des European Household and Consumption Surveys (1. Welle, Erhebungszeitraum 2010/2011) zeigte, dass in Österreich knapp 50% glauben, dass die "eigene Leistung" eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Reichtum spiele. Passend hierzu sind auch fast gleich viele (47%) der Meinung, dass jede/r die Chance habe reich zu werden. Gleichzeitig betonen aber auch knapp 50% die Rolle sozialer Kontakte; die Bedeutung des Erbes wird mit über 70% Zustimmung besonders hervorgehoben.

Starke Parallelen zwischen den beiden Ländern zeigen sich auch bei der Bewertung der gesellschaftlichen Folgen von Reichtum und sozialer Ungleichheit: Hier stimmten bei der deutschen Befragung über 70% der Aussage zu, dass es ungerechtfertigt sei, dass reiche Menschen mehr Verwirklichungschancen im Leben haben. Ein ähnliches Muster zeigte sich auch in Österreich: Der Aussage "Reiche Menschen genießen im Leben Vorteile, die ungerechtfertigt sind" stimmten über 60% der Befragten zu. Auch die mit dem Reichtum einhergehenden Privilegien wurden kritisch beurteilt: So lehnte es in Deutschland mehr als die Hälfte der Befragten ab, dass Kinder von Reichen bzw. Besserverdienenden eine bessere Ausbildung bekommen; in Österreich stimmten ähnlich viele (60%) der Aussage "Niemand sollte bessere Möglichkeiten im Leben haben, nur weil er / sie viel geerbt hat" zu. Die überwiegende Mehrheit der deutschen wie der österreichischen Befragten war zudem der Meinung, dass die zunehmende soziale Ungleichheit im Land zu sozialen Spannungen führen werde.9

"Harte Arbeit" oder Bedeutung der sozialen Herkunft?

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich zeigen die empirischen Analysen also, wie verwoben die einzelnen Legitimations- und Erklärungsmuster von Reichtum und sozialer Ungleichheit miteinander sind. Die verschiedenen Einstellungen zu Reichtum und sozialer Ungleichheit - meritokratisch oder macht- und herrschaftsbezogen - schließen sich in der Praxis nicht unbedingt aus und werden auch nicht als ideologisch unvereinbar betrachtet. Ungerechtigkeitswahrnehmungen sind zwar durchaus stark verbreitet in den beiden Bevölkerungen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die Befragten weiterhin einen gewissen Glauben an einen gerechten, d.h. durch Leistung erworbenen Reichtum hegen.

Dieses Phänomen der offensichtlichen Widersprüche in den Einstellungen der Menschen wird in der Sozialpsychologie mit dem Terminus "split consciousness" bezeichnet.10 Solche Ambivalenzen in den Einstellungen sind besonders typisch für konservative Sozialstaaten, zu denen u.a. auch Deutschland und Österreich zählen. In diesen spielt die Arbeitsmarktbeteiligung des/der Einzelnen (vor allem durch die Koppelung der Sozialleistungen an den Arbeitsmarktstatus) eine zentrale Rolle. Daher findet auch die individuelle Leistung eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung. Gleichzeitig sind soziale Ungleichheitslagen in konservativen Sozialstaaten jedoch mehr oder weniger stabil. Dementsprechend wird die Bedeutung der Familie bzw. der sozialen Ausgangsbedingungen in der Bevölkerung neben der Leistung des/der Einzelnen als durchaus wichtig erachtet. Soziale Ungleichheit wird zwar als Merkmal des Marktsystems akzeptiert, allerdings nur unter der Bedingung, dass die gesellschaftliche Integration nicht gefährdet wird bzw. jede/jeder vom Sozialsystem in einigermaßen ähnlicher Art und Weise profitieren kann.

Die Bedeutung der eigenen sozialen Lage

Die oben stehenden Analysen haben also gezeigt, dass in den österreichischen und deutschen Bevölkerungen kaum "ideologisch konsistente" Positionen zu Reichtum und sozialer Ungleichheit nachzuweisen sind; vielmehr überlappen sich meritokratische Interpretationen mit dem Wissen über strukturell vorgegebene Privilegien (Erbe, Machtnetzwerke). Hilde Weiss und mich hat dennoch interessiert, ob sich Tendenzen in den Einstellungen anhand der sozialen Lage der Befragten feststellen lassen: Argumentieren Personen aus unteren sozialen Klassen eher nach strukturellen Überlegungen (Bedeutung von Erben, Kontakte) und Personen aus oberen sozialen Klassen eher meritokratisch?

Becker et al. (2009)11 konnten für Deutschland zeigen, dass Personen mit höherem sozioökonomischen Status tatsächlich eher dazu geneigt sind, die individuellen Fähigkeiten der Reichen zu betonen, während bei Personen mit niedrigerem sozioökonomischen Status stärker auf strukturelle Ungerechtigkeiten als Erklärungsfaktoren verwiesen wird. Bei der Einschätzung der Bedeutung der sozialen Herkunft sowie der Netzwerke ergab sich für Deutschland jedoch ein "statusübergreifender Konsens". Das heißt, diesen Aussagen wird oben wie unten gleichermaßen zugestimmt.

Hilde Weiss und ich kommen für Österreich zu teilweise ähnlichen, teilweise anderen Resultaten: Die Überzeugung, Reichtum gerechterweise durch Leistung erworben zu haben, tritt in den mittleren Klassen stärker hervor als in den unteren, besonders ausgeprägt ist sie aber - ähnlich wie in Deutschland - in den obersten Klassenlagen. Demgegenüber ist in den unteren die Bewertung von Reichtum sowohl im Hinblick auf dessen problematische, gesellschaftliche Folgen als auch hinsichtlich seiner Begründung durch Leistung inhomogen. Das heißt, in den unteren Klassenlagen zeichnet sich eher ein diffuses Bild hinsichtlich der Einstellungen zu Reichtum und sozialer Ungleichheit ab. Es ergibt sich kein klares Gesellschaftsbild, in dem - spiegelbildlich zur Leistungsdominanz der oberen Klassen - die Kritik an den gesellschaftlichen Folgen des Reichtums oder eine macht- und herrschaftskritische Interpretation von Reichtum und sozialer Ungleichheit den Schwerpunkt bildet. Je weiter oben eine Person auf der sozialen Leiter steht, umso "ideologisch konsistenter" wird also ihr Gesellschaftsbild. Für Österreich lässt sich folglich auch konstatieren, dass die oberen Klassenlagen genauer um ihre ("objektiven") Interessen Bescheid wissen als die unteren.12

Fazit

Welche (politischen) Schlüsse können aus diesen empirischen Analysen nun gezogen werden? Zum Einen zeigen sie, dass die Frage, ob in einer Gesellschaft eher individualistische Legitimationsmuster von Reichtum und sozialer Ungleichheit zu finden sind oder ob nicht doch herrschafts- und ungleichheitskritische Erklärungen dominieren, sich nicht so einfach beantworten lässt, da diese beiden Einstellungsmuster zu sozialer Ungleichheit zu eng miteinander verwoben sind. Es vermischen sich hier die Ansprüche und Prinzipien einer kapitalistischen Gesellschaft (Meritokratie) mit den individuell gemachten Erfahrungen. Bei Personen, die auf der sozialen Skala weiter oben stehen, decken sich die eigenen Erfahrungen scheinbar mit den Normen und Werten der Gesellschaft. Sie sind daher auch eher davon überzeugt, dass ihre harte Arbeit und ihr Leistungswille ihren sozialen Status legitimieren und argumentieren meritokratisch. Personen am unteren Ende der sozialen Skala sind demgegenüber mit zahlreichen Widersprüchen in ihren Erfahrungshintergründen und Deutungsmustern konfrontiert. Die eigene Situation wird als schwierig und unfair wahrgenommen, gleichzeitig besteht weiterhin die Hoffnung, dass man es individuell vielleicht doch schaffen könnte.

Für eine progressive Verteilungsdebatte lässt sich daraus ableiten, dass es notwendig wäre, bei den unteren Klassenlagen zu versuchen mit gezielten Bildungskampagnen ein umfassenderes gesellschaftliches Wissen über die Bedingungen und Folgen sozialer und ökonomischer Entwicklungen zu entwickeln. Hierbei lässt sich an dem vorhandenen Ungerechtigkeitsempfinden, insbesondere hinsichtlich der gesellschaftlichen Folgen "zu großen Reichtums" anschließen. Es gilt, die in den unteren sozialen Lagen erlebten Widersprüche (Leistungsnarrativ versus zunehmende Prekarität) zu erklären und den Blickpunkt auf kollektive Strategien zu richten.

Zum Anderen kann die große Verbreitung von Leistungslogiken in der Bevölkerung dann zu einem gesellschaftlichen Problem werden, wenn - wie im Sozialdarwinismus angelegt - die Konsequenz eine Unterteilung der Bevölkerung in scheinbar "Leistungswillige" und scheinbar "Leistungsunwillige" ist. Eine Debatte, die wir in Deutschland Anfang der 2000er und in Österreich in den 1990er Jahren bereits stark erlebt haben. Wie die Vorurteilsforschung zeigt, ist die Abwertung von sozial Schwachen in beiden Ländern weiterhin weit verbreitet und die Debatten sind jederzeit wieder reaktivierbar.13 Es gilt daher auch zu zeigen, dass die Verbesserung der eigenen sozialen Lage nicht auf Kosten derjenigen, die noch weiter unten stehen, erreicht werden kann, sondern nur durch eine Umverteilung von oben nach unten.

Anmerkungen

1) Einige Teile dieses Artikels erschienen bereits bzw. erscheinen in: Julia Hofmann 2015: "Von den Leistungswilligen, Kreativen und Innovationstüchtigen. Zur Erklärung und Legitimation von Reichtum und sozialer Ungleichheit in Österreich", in: Kurswechsel 2 (2015): 18-27 sowie in: Hilde Weiss / Julia Hofmann 2016: "Reichtum - Legitimation und Kritik. Der Einfluss von Klassenlagen, Vermögen und subjektiven Einschätzungen auf Einstellungen zum Reichtum in Österreich", in: AK Working Paper Series (im Erscheinen).

2) Vgl. z.B. Stephan Kaufmann / Ingo Stützle 2015: Kapitalismus: Die ersten 200 Jahre. Thomas Pikettys "Das Kapital im 21. Jahrhundert" - Einführung, Debatte, Kritik, Berlin.

3) Vgl. z.B. Rolf Becker / Andreas Hajdar 2011: "Meritokratie - Zur gesellschaftlichen Legitimation ungleicher Bildungs-, Erwerbs- und Einkommenschancen in modernen Gesellschaften", in: Rolf Becker (Hg.): Lehrbuch der Bildungssoziologie, Wiesbaden: 37-62.

4) Vgl. Wilhelm Heitmeyer 1997: Was treibt die Gesellschaft auseinander? Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft, Frankfurt/Main.

5) Vgl. Karl Bachinger 2002: "Im Namen Gottes, der Gesellschaft und der Natur. Zur Legitimation von Reichtum im neuzeitlichen Kapitalismus", in: Die Armutskonferenz/ ATTAC/ BEIGEWUM (Hg.): Was Reichtümer vermögen: Gewinner und VerliererInnen in europäischen Wohlfahrtsstaaten, Wien: 45-58.

6) Vgl. z.B. John Rawls 1979: Eine Theorie der Gerechtigkeit, Frankfurt/Main.

7) Vgl. z.B. Pierre Bourdieu 1983: "Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital", in: Reinhard Kreckel (Hg.): Soziale Ungleichheiten. Sonderband Soziale Welt 2, Göttingen: 183-198 oder Michael Hartmann 2007: Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich, Frankfurt/Main.

8) Vgl. Wolfgang Glatzer / Jens Becker / Roland Bieräugel / Geraldine Hallein-Benze / Oliver Nüchter / Alfons Schmid 2008: Einstellungen zum Reichtum. Wahrnehmung und Beurteilung sozio-ökonomischer Ungleichheit und ihrer gesellschaftlichen Konsequenzen in Deutschland, in: www. iwak-frankfurt.de/documents/a381-forschungsprojekt.pdf (Zugriff 15.02.2016).

9) Ebenda.

10) Vgl. z.B. Bernd Wegener / Stefan Liebig 1995: "Dominant Ideologies and the Variation of Distributive Justice Norms", in: James Kluegel / David Mason (Hg.): Social Justice and Political Change, Berlin: 239-259.

11) Vgl. Jens Becker / Roland Bieräugel / Oliver Nüchter / Alfons Schmid 2009: "Einstellungen zum Reichtum in Deutschland", in: WSI Mitteilungen 3 (2009): 158-164.

12) Vgl. Hilde Weiss 2011: "Geteiltes Risiko oder Eigenverantwortung? Zur Sozialstaatsdebatte aus der Sicht der ÖsterreicherInnen", in: Michael Rosecker / Sabine Schmitner (Hg.): Armut und Reichtum. Ungleiche Lebenslagen, -chancen, -stile und -welten in Österreich, Wiener Neustadt: 89-106.

13) Vgl. z.B.Wilhelm Heitmeyer 2011: Deutsche Zustände. Band 10, Frankfurt/Main.


Julia Hofmann, Mag. ist Soziologin und arbeitet als Universitätsassistentin an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU). Ihre Forschungsschwerpunkte sind soziale Ungleichheit sowie (transnationale) Arbeits- und Gewerkschaftsforschung.

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