BdWi - Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

»Wissenschaft ist also ein prinzipielles Gegen-den-Strom-Schwimmen.«

Klaus Holzkamp

Newsletter abonnierenKontaktSuchenSitemapImpressum
BdWi
BdWi-Verlag
Forum Wissenschaft

Ungleichheit wird gemacht.

08.11.2006: BdWi-Kongress "Ungleichheit als Projekt: Produktion von Ungleichheiten im neoliberalen Kapitalismus"

Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler / BdWi
Gisselberger Str. 7
35037 Marburg
Tel. (06421) 21395
www.bdwi.de
E-Mail: bdwi[at]bdwi.de

Marburg, den 08.11.2006

Pressemitteilung


Ungleichheit wird gemacht.


BdWi-Kongress "Ungleichheit als Projekt: Produktion von Ungleichheiten im neoliberalen Kapitalismus"


24.-26. November 2006, Fachhochschule Frankfurt am Main, Kleiststr. 7, 60318 Frankfurt/Main

Ungleichheiten durchziehen immer stärker alle gesellschaftlichen Bereiche: Eigentums- und Geschlechterverhältnisse, Zugang zu Bildung und natürlichen Ressourcen - in der Bundesrepublik wie international.

Vor neun Jahren, 1997, diskutierte der erste BdWi-Kongress "Ungleichheit als Projekt" erste Bestandsaufnahmen der neoliberalen Globalisierungs- und Standortpolitik. Zur gleichen Zeit hofften viele noch auf das rot-grüne Reformprojekt.

2006 ist die Debatte über Ungleichheiten deutlich schärfer geworden, ob unter dem Stichwort "Armut", "Verteilungsgerechtigkeit" oder "Unterschichten". Und nach wie vor ist die Forderung nach gesellschaftlicher, sozialer und rechtlicher Gleichheit Kristallisationspunkt emanzipatorischer Bewegungen.

Der BdWi, als Verband an der Nahtstelle von Wissenschaft und Politik, greift mit seinem Kongress vom 24. bis 26. November aktiv in diese Debatte ein.

Der Kongress analysiert Entwicklungen von Ungleichheiten im globalen Kontext: Verschiebungen gesellschaftlichen Reichtums, systematische Produktion von Armut und Niedriglohn, ungleiche nationale und regionale Entwicklung als Voraussetzung wie Ergebnis der Transnationalisierung von Wirtschaft und Kapital, die Rückkehr zu tradierten Geschlechterverhältnissen. Er fragt nach (Gegen-)AkteurInnen und den Perspektiven emanzipatorischer Politik und Bewegungen. Er bringt unterschiedliche Ansätze der Ungleichheitsforschung ins produktive Gespräch miteinander.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler / BdWi
Gisselberger Str. 7
35037 Marburg
Tel. (06421) 21395
www.bdwi.de

Kontakt zum Programm: ckaindl[at]zedat.fu-berlin.de

Programm und Anmeldung unter: www.ungleichheit-als-projekt.de

Gegen Vorlage ihres Presseausweises haben Journalistinnen und Journalisten freien Eintritt. Vorherige Kongress-Anmeldung ist erforderlich.

Zum Seitenanfang | Druckversion | Versenden | Textversion